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Fabrice Jucquois

 Fabrice Jucquois © Reinhard Winkler
© Reinhard Winkler
Der Belgier Fabrice Jucquois erhielt seine Ausbildung an der Université Catholique de Louvain (Philosophie), der Open University (Moderne Kunst) und in der P. Nardelli Schule (Tanzausbildung). Seit 1994 ist er als Tänzer tätig, u. a. am Tanztheater Regenbogen Koblenz, Nationaltheater Mannheim (Philip Tallard), Choreographischen Theater (Johann Kresnik), Tanz-Forum Köln, Euregio Tanz-Forum, Tiroler Landestheater und Landestheater Linz (Jochen Ulrich). Gleichzeitig tanzte er als Gast beim Niedersächsischen Staatstheater Hannover, dem Choreographischen Theater (P. Mikulastik), dem Stadttheater Regensburg (Olaf Schmidt), beim Deutschen Fernsehballett und beim Ballett der Deutschen Oper am Rhein sowie anlässlich des Neujahrskonzerts mit dem Ballett der Wiener Staatsoper. In Mannheim machte er seine erste Choreographie und setzte diese Arbeit beim Ballett-Theater Richard Wherlock fort. Als Co-Autor arbeitete er mit Jochen Ulrich an Diaghilev: Die Offenbarung, Lorca y Dalì (Tanz-Forum), Phedra (Deutschen Oper am Rhein),Ich tanze mit dir in den Himmel hinein und Die vier Jahreszeiten von Philip Glass (Landestheater Linz). Er übernahm außerdem im April 2012 die zweiwöchige Einstudierung von Quartette - Angels and Insects (Jochen Ulrich, Alexander Balanescu).
Für das Musikfestspiel Dresden 2000 kreierte er eine Neufassung von
Carmina Burana mit dem Bewegungstheater Köln und entwickelte für dasselbe Ensemble in Köln Camille Claudel, Künstler zu verkaufen. U. a. in Bonn, Köln und Innsbruck choreographierte er mehrere Kreationen (u. a. Heinrich IV nach Pirandello, Chronik eines angekündigten Todes nach dem Roman von Gabriel García Márquez, Das Sandwesen nach dem Roman von Tahar Ben Jelloun und Danses Concertantes von Igor Stravinsky). Er kreierte ebenfalls mit Tarek Assam Divertimento for String Orchestra von Béla Bartók, sowie Fiesta.
Parallel arbeitete er außerdem mit Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen (Flamenco-Tänzern, Behinderten, Sängern und Bewegungsensemble), mit denen u. a. folgende Choreographien entstanden:
Geboren am 30. Februar (Bonn, 2006), O Marinheiro (Köln, 2007; „International Festival Flamenco“ / Düsseldorf, 2008), Neues vom Tag (Landestheater Linz, 2008). Sein Tanzstück für Kinder Die Spielzeugschachtel war ein großer Erfolg am Landestheaters Linz. Außerdem erarbeitete Jucquois in einer einmaligen Zusammenarbeit von KünstlerInnen aller Altersstufen (SängerInnen und TänzerInnen des Landestheaters, Tanzstudierenden der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Orchester und Chor des Linzer Mariendoms, Studierende der Kunstuniversität/Mediengestaltung-Lehramt, sowie 50 Kindern der Kreuzschwesternschule Linz) Haydns Die Schöpfung, die im Juli 2012 im Linzer Mariendom aufgeführt wurde. Im September 2012 übernahm Fabrice Jucquois für den erkrankten Jochen Ulrich die Choreographie von Zaubernacht/Die sieben Todsünden.

http://www.youtube.com/watch?v=stpn4R6lIx0