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kooperationen

DER THEATERAUTOMAT

INTERAKTIVE KI-GESTÜTZTE INSTALLATION IM FOYER DER KAMMERSPIELE


Das Landestheater Linz bietet im Foyer der Kammerspiele ein neues, interaktives Erlebnis: den Theaterautomaten. Die KI-gestützte Installation lädt Besucher:innen dazu ein, Theater auf spielerische und zugleich informative Weise neu zu entdecken.


Im Zentrum stehen zehn unterschiedliche Theatercharaktere aus verschiedenen Theaterepochen, denen jeweils passende szenische Hintergründe zugewiesen sind. Diese können frei nach Belieben miteinander kombiniert werden. So entstehen stets nie dagewesene theatrale Momentaufnahmen. Der Theaterautomat reagiert dabei in Echtzeit: Bewegungen der vor dem Bildschirm stehenden Person werden erfasst und unmittelbar auf die ausgewählte Figur übertragen.


Eine zusätzliche Deep-Dive-Option ermöglicht vertiefende Einblicke in die Entwicklung der Theaterabteilungen im Wandel der Zeit. Auch hier werden mit Hilfe von KI historische Zusammenhänge, ästhetische Veränderungen und institutionelle Entwicklungen anschaulich aufbereitet.


Der Theaterautomat ist ein Kooperationsprojekt mit der FH Oberösterreich und wurde durch das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport im Rahmen der Förderung „KI in Kunst und Kultur“ ermöglicht. Neben dem künstlerischen Anspruch verfolgt das Projekt einen klaren Forschungs- und Bildungsauftrag: Es vermittelt Grundlagen zur Funktionsweise von KI, zeigt deren Anwendung im Theaterkontext und vermittelt Wissen über zentrale Theaterepochen sowie ikonische Theaterrollen.


Als niederschwelliges Angebot im Foyer der Kammerspiele richtet sich der Theaterautomat an ein breites Publikum ab 13 Jahren und versteht sich als Einladung, Theatergeschichte, Technologie und Gegenwart auf neue Weise miteinander zu verbinden.


Der Hashtag #theaterautomat schafft Sichtbarkeit in sozialen Medien.





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Launch 24.2.2026

Credits: Jolanda Abasolo (Tech Artist & AI Artist, FH OÖ), Celine Pham (Programmer & AI Artist, FH OÖ), Nils Gallist (Technical Lead & Team Lead, FH OÖ), Jürgen Hagler (Project Lead; FH OÖ), David Baldessari (Dramaturgie, Landestheater Linz), Nele Neitzke (Dramaturgie, Landestheater Linz), Dorothea Christine Gritsch (Mitarbeit, Landestheater Linz)


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EU-Projekt "first.stage"

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Seit Juni 2016 arbeitet das Landestheater Linz mit einem Team der Universität Bremen und verschiedenen Firmen aus Spanien, Dänemark, Österreich und Großbritannien gemeinsam an einem EU Projekt mit dem Titel „first.stage“. Ziel ist die Entwicklung einer sogenannten Pre-Visualisierungssoftware, die es ermöglicht, Szenen und Abläufe auf einfachste Art und Weise bereits vor Probenbeginn in einer virtuellen Umgebung zu visualisieren.

Hinzu kommt die Nutzung eines Smartsuit der Fa. ROKOKO, mit dem Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers erfasst werden, diese drahtlos an einen PC übertragen und dann weiter verarbeitet werden können.


Finanziert wird dieses Projekt aus Mitteln der EU.


Das Projekt läuft bis 2019. In dieser Zeit werden in regelmäßigen Abständen Status-Meetings zur Entwicklung bei den einzelnen Partnern vor Ort abgehalten, bei denen über die Fortschritte der Entwicklung berichtet wird.


Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage first-stage.eu

ACUTE

ACuTe – Culture Testbeds for Performing Arts and New Technology


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Das Landestheater Linz ist eine der Partnerorganisationen von ACuTe. ACuTe ist ein EU-gefördertes Projekt im Programm Creative Europe.


ACuTe ist ein richtungsweisendes, groß angelegtes europäisches Innovationsprojekt, das darauf abzielt, die Art und Weise, wie Theater und darstellende Kunst produziert und aufgeführt werden, mit Hilfe neuer Technologien und neuer Formen der Zusammenarbeit zu revolutionieren.


ACuTe wird durch die Partnerschaft von 14 führenden Theatern, Universitäten und Organisationen der kreativen Künste umgesetzt, darunter Ars Electronica Linz, die European Theatre Convention und Europas erste Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund. Das Konsortium aus zehn europäischen Ländern wird neue Ansätze für die Erprobung neuer Technologien entwickeln, die den darstellenden Künsten und Theatern in Europa neues Publikum, Fähigkeiten und Gestaltungsspielräume erschließen helfen.

Zwischen 2022 und 2026 werden neun unabhängige experimentelle Produktionen konzipiert und durchgeführt, um neue Technologien langfristig in den Theaterproduktionsprozess zu integrieren.


Lesen Sie mehr auf der ACuTe-Website



Partner-Organisationen:


• OAMK Oulu University of Applied Sciences

• Europäische Theaterkonferenz (ETC)

• Ars Electronica

• Schauspielhaus Graz

• Saxion Hogeschool

• Akademie für Theater und Digitalitat

• SNG Nova Gorica

• Det Norske Teatret

• De Toneelmakerij

• Azkuna Zentroa Alhóndiga Bilbao

• EKA Estonian Academy of Arts

• Theatre de Liège

• Landestheater Linz

• Teatrul National Marin Sorescu Craiova


playon! - NEUES GESCHICHTENERZÄHLEN MIT IMMERSIVEN TECHNOLOGIEN

PlayOn! ist eine von der Europäischen Kommission in ihrem Rahmenprogramm Creative Europe angekündigte Projektkooperation, die von 2019 bis 2024 stattfinden wird. Das Landestheater Linz ist stolz, ein Mitglied dieses Netzwerks zu sein und freut sich auf diese einzigartige internationale Zusammenarbeit.


PlayOn! wurde von neun Theater mit Erfahrungen im Einsatz digitaler Technologien und einer Universität mit digitaler Kompetenz initiiert. Dazu sind acht Universitäten und Hochschulen aus dem kreativen digitalen Sektor assoziierte Partner, um den Zugang zu technischem Wissen vor Ort zu unterstützen. Das Landestheater Linz ist glücklich darüber, in der FH Oberösterreich, Campus Hagenberg, einen regionalen Partner gefunden zu haben, der das Projekt mit seiner digitalen Expertise begleiten wird.


Digitale Technologien verursachen große Umwälzungen in der Gesellschaft. Ein zeitgenössisches Theater muss den Prozess des digitalen Wandels verstehen und digitale Technologien in seine Konzepte einarbeiten. PlayOn! widmet sich dem Thema „Konkrete Utopien im digitalen Zeitalter” („Concrete Utopias in the Digital Age“) und will immersive Technologien begreifen, testen und anwenden, um klassisches Erzählen in interaktive Erzählformate zu verwandeln.


In einem Zeitraum von vier Jahren haben sich die Partner diese Ziele gesetzt:

- neue Formen des Erzählens zu entwickeln, ausgehend von den narrativen Strukturen im Bereich Gaming

- diese neuen Formen mit einer Vielzahl unterschiedlicher immersiver Technologien zu verbinden

- dieses Format zu nutzen, um Theater im öffentlichen städtischen Raum mit relevanten Geschichten zu erweitern und um Jugendliche/junge Erwachsene als Mitschaffende einzubinden.


In drei Phasen werden unsere europäischen Partner und wir an jeweils einem der oben genannten Ziele arbeiten und dabei die Beziehung zwischen Inhalt und Technologie erforschen. Auf den Erkenntnissen jeder Phase wird in der darauf folgenden aufgebaut werden.

Unterstützt durch die Expert:innen der FH Oberösterreich, Campus Hagenberg, und unsere europäischen Kolleg:innen werden wir drei Produktionen entwickeln (insgesamt werden 27 Produktionen innerhalb von PlayOn! realisiert werden). Nach vier Jahren wollen wir neue und sich weiter entwickelnde Beziehungen zwischen künstlerischer Praxis, professioneller Ausbildung und dem industriellen Sektor sowohl national als auch europaweit geschaffen haben.


VAT Theatre Estland (project coordinator) vatteater.ee

Akademie für Theater und Digitalität Deutschland theater.digital

Elsinor Centro di produzione teatrale Italien elsinor.net

Landestheater Linz Österreich landestheater-linz.at

Pilot Theatre UK pilot-theatre.com

Színház Kolibri Ungarn kolibriszinhaz.hu

Teatr Ludowy Polen ludowy.pl

Teatro O Bando Portugal obando.pt

Theater Dortmund Deutschland theaterdo.de

University of York / Digital Creativity Lab UK

Vårt Teatret Norwegen teatretvart.no


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play-on.eu


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