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William Mason

  William Mason © Norbert Artner
© Norbert Artner
William Mason wurde 1947 in London geboren. Er begann 1966 sein Studium an der University of Cambridge und der Royal Academy of Music, wobei Kenneth Bowen, Otakar Kraus, Alexander Kolo und Riccardo Lombardi zu seinen wichtigsten Lehrern zählten. Sein Debüt gab er 1972 an der Glyndebourne Festival Opera als „Antonio“ (Il ritorno d’Ulisse in patria), worauf ein Festengagement an der English National Opera folgte. Dort war der Bass als „Bonze“ (Madama Butterfly), „Zuniga“ (Carmen) und als „Mönch“ (Don Carlos) zu sehen. 1977 wechselte Mason ans Stadttheater Heidelberg, wo er den „Commendatore“ (Don Giovanni) und „Simone“ (Gianni Schicchi) verkörperte. Das nächste Engagement führte ihn 1979 ans Stadttheater Würzburg, wo er u. a. die Rollen „Osmin“ (Die Entführung aus dem Serail), „Rocco“ (Fidelio) und „van Bett“ (Zar und Zimmermann) übernahm. Von 1982 bis 2012 war William Mason am Landestheater Linz engagiert. Hier sang er „Sarastro“ (Die Zauberflöte), „Don Alfonso“ (Così fan tutte), „Don Pasquale“ in der gleichnamigen Oper von Donizetti und den „Großinquisitor“ (Don Carlos). Als Gast trat er in Innsbruck als „Zaccana“ (Nabucco), in Graz als „Caspar“ (Der Freischütz) und in Klagenfurt als „Doktor“ (Elegie für junge Liebende) auf. Neben seiner Tätigkeit am Theater ist William Mason seit 1992 Professor für Gesang an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz sowie Gründer und Musikalischer Leiter des Vereins für Barockoper „Opera da Camera Linz“.