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Valentina Kutzarova

  Valentina Kutzarova © Reinhard Winkler
© Reinhard Winkler
Valentina Kutzarova erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt Varna (Bulgarien) und schloss ihr Studium an der Musik-Akademie von Sofia ab.
Nach Engagements in Pleven (Bulgarien) und am Internationalen Opernstudio Zürich war sie Ensemblemitglied am Theater St. Gallen (Schweiz) und war dann ab 1994 bis 2005 am Landestheater Linz festes Mitglied des Opernensembles. Während dieser Zeit debütierte sie in vielen großen Mezzosopranpartien wie „Charlotte“ (Werther), „Annio“ (La Clemenza di Tito), „Dorabella“ (Così fan tutte), „Hänsel“ (Hänsel und Gretel), „Cherubino“ (Le Nozze di Figaro), „Amastre“ (Serse), „Prinz Orlofsky“ (Die Fledermaus), „Rosina“ (Il Barbiere di Siviglia), „Octavian“ (Der Rosenkavalier) oder „Niklausse“ (Les Contes d'Hoffmann) sowie in den Titelrollen von Bizets Carmen und Rossinis L'Italiana in Algeri.
Seither führten sie zahlreiche Gastverträge mit Partien wie „Cherubino“, „Adalgisa“, „Romeo“ (I Capuleti e i Montecchi), „Oktavian“, „Angelina“, „Elisabetta“ (Maria Stuarda), „Rosina“ (Barbiere di Siviglia), „Zerlina“, „Giulietta“ (Les Contes d’Hoffmann), „Suzuki“ oder „Donna Elvira“ an bedeutende Opernhäuser, wie z. B. die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Hannover, das Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro San Carlo in Neapel, das Teatro Verdi in Sassari, das Grand Théâtre de Genève, das Theater Basel, das Theater St. Gallen, die Opéra National du Rhin in Strasbourg, das Grand Théâtre de Bordeaux, die Opéra de Montpellier, die Opéra d’Avignon, das Theater von Las Palmas und das Theater von Bilbao sowie zu den Bregenzer Festspielen, an das Kroatische Nationaltheater Zagreb, das NCPA Bombay und das Festival de Mayo in Guadalajara (Mexico).
Valentina Kutzarova ist auch eine gefragte Konzertsängerin. Ihr Repertoire spannt dabei einen großen Bogen vom Barock über Beethoven und Mahler bis in die zeitgenössische Musik. Insbesondere verbindet sie hier eine enge Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Sascha Goetzel: Nach einem konzertanten Rosenkavalier („Octavian“) beim Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra in Istanbul und dem „Lied von der Erde“ in Padova, wird sie in der Spielzeit 2011/2012 u. a. Berlioz' Nuits d'Eté mit dem Kuopio Symphony Orchestra und Mahlers „Lied von der Erde“ mit dem Orchestre de Bretagne unter seiner Stabführung aufführen.
Weiters arbeitete Valentina Kutzarova mit Dirigenten wie Giovanni Antonini, Maurizio Barbacini, Wofgang Bozic, Frans Brüggen, Dennis Russell Davies, Adam Fischer, Reinhard Goebel, Alain Guingal, Julia Jones, Jiri Kout, Marko Letonja, Andrea Marcon, Günter Neuhold, Roberto Rizzi-Brignoli, Nello Santi, Martin Sieghart, Laurent Wagner, Johannes Wildner, Marco Zambelli, David Zinman und Regisseuren wie Philippe Arlaud, Giancarlo del Monaco, Francesco Esposito, Nicholas Hytner, Brigitte Jacques-Wajeman, Barrie Kosky, Christof Loy, Reto Nickler, Pier Paolo Pacini, Leonard Prinsloo, Olivier Tambosi, Paolo Trevisi und Francesca Zambello.
Ihre jüngste CD-Aufnahme (Ferdinando Paer: Passione per il Santo Sepulcro, Orchestra di Padova e del Veneto, Dirigent Sergio Balestracci) wird demnächst bei cpo erscheinen.