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Till von Orlowsky

  Till von Orlowsky ©

Der 1988 als österreichischer und schwedischer Staatsbürger geborene Sänger studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca (Gesang), Michael Mohapp (Schauspiel) und Christian Koch (Vocalcoach).

Von Dezember 2015 bis Juni 2016 war er Mitglied des Opernstudios „teatro alla scala academy of lyric opera“ in Mailand. Er gab im Februar 2016 neben Placido Domingo als Servo in Due Foscari sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano (inkl. TV-Live Übertragung) und gab dort im September 2016 sein von Publikum und Presse umjubeltes Rollendebüt als Papageno in Die Zauberflöte in der Inszenierung von Peter Stein und unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer (inkl. ARTE-TV-Liveübertragung). Danach gab er sein höchst erfolgreiches Rollendebüt als Masetto in Don Giovanni unter Enrico Calesso in einer Inszenierung von François De Carpentries am Musiktheater Linz.

Zuletzt kehrte er im Herbst 2017 mit Erfolg als Gast auf die Bühne des Teatro alla Scala di Milano als Kilian in Der Freischütz unter Myung-Whun Chung in einer Inszenierung von Matthias Hartmann zurück (inkl. ARTE-TV-Liveübertragung) und war im Jänner 2018  in einer konzertanten Aufführung von E. Kalmans Die Csardasfürstin als Feri in der Philharmonie Luxemburg zu hören.

Zu seinen Plänen zählen u. a. Aufführungen von La Esmeralda von Louise Bertin am Landestheater Linz, sein Debüt am Teatro La Fenice in Venedig in G. Battistellis Richard III sowie Papageno in Die Zauberflöte beim renommierten Festival „Konzerte im Fronhof“ in Augsburg.

Der junge Bariton hatte großen Erfolg bei seinem Debüt als Morales in Carmen am Landestheater Vorarlberg, in der Hauptrolle als Der Vater in der Baruchs Schweigen von Ella Milch-Sheriff am Stadttheater Fürth, als Eisenstein in Die Fledermaus beim Festival Schlossoper Haldenstein (Schweiz) sowie als Baron Douphol in La Traviata am Landestheater Linz (Inszenierung: Robert Wilson).

2014 feierte er einen großen Erfolg in der Doppelrolle "Choregos/ Jack Ketch" in Harrison Birtwistles Punch & Judy für die Neue Oper Wien, die er auch beim Armel Opera Festival Budapest (inklusive Live-Übertragung durch ARTE) übernahm. Er debütierte in der Titelrolle von Mozarts Don Giovanni unter der musikalischen Leitung von Christoph Ulrich Meier in der Regie von Reto Nickler am Schlosstheater Schönbrunn und war unter Johannes Wildner als Kilian in Der Freischütz beim Festival Oper Burg Gars zu erleben.

Nach seinem Debüt 2010/2011 als Ambrose Kemper in dem Musical Hello, Dolly am Landestheater Linz, gastierte Till von Orlowsky im Juli 2011 als Sindulfo in der Operette Gasparone bei den Schlossfestspielen Langenlois.

2012 engagierten ihn die Schlossfestspiele Langenlois wieder, diesmal als Moritz von Schwind in der Operette Dreimäderlhaus. Kurz darauf stand er bei den Herbsttagen Blindenmarkt als Horst von Grumow in der Operette Der fidele Bauer auf der Bühne.

Im Rahmen seines Studiums war er 2013 als Eisenstein in der Fledermaus unter der musikalischen Leitung von Uwe Theimer und der Regie von Beverly Blankenship, 2014 als Don Giovanni unter Guido Mancusi und 2015 als Ford in Falstaff unter Christoph Meier am Schlosstheater Schönbrunn zu hören.

2013 gab er den Richter in der Uraufführung von Der Marilyn Monroe Prozess, einer Kammeroper von Roland Baumgartner im Zuge des Viertel Festivals NÖ.

Anschließend war er mit großem Erfolg als Willhelm Eisenring in der Uraufführung von Biedermann und die Brandstifter von Simon Vosecek an der Neuen Oper Wien unter der musikalischen Leitung von Walter Kobera zu erleben.