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Alexander Drčar

 Alexander Drčar ©
Der gebürtige Münchner Alexander Drčar schloss 1992 sein Dirigierstudium bei Karl Österreicher an der Wiener Musikhochschule ab. Unmittelbar danach wurde er als Dirigent und schließlich als Musikalischer Leiter ans Stadttheater Klagenfurt engagiert, wo er u. a. Les Contes d’Hoffmann betreute. In der Freien Wiener Opernszene und beim Festival „Klangbogen“ dirigierte er zeitgenössischer Werke von Henze, Hartmann und Krenek. In dieser Zeit sammelte er auch eine Reihe von Auslandserfahrungen, u. a. am Gran Teatre del Liceu Barcelona mit der Le Pauvre Matelot/I Pagliacci oder in Luzern mit Fidelio.
Im Konzertbereich dirigierte er u. a. die Berliner und die Bochumer Symphoniker, das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in Koblenz, das Bruckner Orchester Linz, das Klangforum Wien und die Wiener Kammerphilharmonie.
Alexander Drčar leitete die Uraufführung von Der siebte Himmel in Vierteln von Franzobel und Max Nagl 2005 im Wiener Museumsquartier. Am Landestheater Linz hatte er bereits die Uraufführung von Peter Androschs Zeichner im Schnee sowie Die verkaufte Braut geleitet, bevor er in der Spielzeit 2005/2006 fest als Musikalischer Leiter engagiert wurde und die Uraufführung von Schwarze Erde (Peter Androsch), Manon Lescaut sowie Lucia di Lammermoor dirigierte. Zurzeit ist er 1. Kapellmeister am Theater Ulm und dirigierte dort u. a. Le nozze di Figaro, Die Liebe zu den drei Orangen, Il turco in Italia und Eugen Onegin.
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