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Stücke

Spielzeit 2017/2018
Spielzeit 2018/2019

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Léo Delibes

Lakmé

Opéra in drei Akten
Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Oper
Premiere 18.12.2010
Spielstätte

Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan

Stückinfo

Indien während der englischen Kolonialzeit. Gérald, ein englischer Offizier, unternimmt mit seiner Verlobten und Freunden einen Ausflug. Im Garten eines Tempels sieht er die schöne Tochter eines Brahmanen, Lakmé, und verliebt sich unsterblich in sie. Nilakantha, der Brahmane, entdeckt den Engländer und begreift, dass das Heiligtum durch Ungläubige entweiht worden ist. Er schwört Rache. Nilakantha setzt seine Tochter auf einem Marktplatz als Lockvogel ein: Sie muss singen, um durch ihre Stimme den Engländer anzulocken. Bald gibt sich Gérald zu erkennen, und Nilakantha kann sein Attentat verüben. Gérald stirbt dabei nicht, wird jedoch schwer verletzt. An einem abgeschiedenen Ort pflegt Lakmé, die sich selbst in Gérald verliebt hat, den Kranken und träumt von einer gemeinsamen Zukunft. Ein Freund Géralds erreicht das Paar und schafft es, Géralds schlechtes Gewissen seiner Verlobten und seinem Vaterland gegenüber wachzurütteln. Als Lakmé begreift, dass Gérald nicht bei ihr bleiben wird, nimmt sie Gift.

Mindestens eine Melodie aus Lakmé kennen alle: Das sogenannte „Blumenduett“ zwischen Lakmé und Mallika ist in zahllosen Filmen und Werbespots wegen seiner einschmeichelnden, wiegenden Melodie
verwendet worden. Höchste Zeit, die ganze Oper des Komponisten von Coppélia kennenzulernen, denn etliche Stücke aus Lakmé haben das Zeug zum Hit! Von der Uraufführung 1883 in Paris bis zur Mitte des
20. Jahrhunderts war Lakmé eine der beliebtesten französischen Opern. Weniger dramatisch als ihre Schwestern Manon oder Carmen, dafür aber
überquellend von großen, liedhaften Melodien, ist Lakmé das Bild einer exotischen Idylle, genauer gesagt der Traum von einer Idylle. Die Liebes-beziehung zweier Menschen unterschiedlicher Kulturen bleibt deshalb ein Traum, weil Vorurteile und Wünsche stärker sind als Neugier auf die Realität des anderen. Lakmé führt in Form einer romantischen Liebesgeschichte vor, wohin interkulturelle und Interreligiöse Konflikte führen können.