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Klaus-Dieter Lerche

 Klaus-Dieter Lerche © Norbert Artner
© Norbert Artner
Der in Henningsdorf bei Berlin geborene Klaus-Dieter Lerche absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Werkzeugdreher und Maschinenkonstrukteur. Über die Laienoperntruppe „Arbeiteroper Berlin“ kam er in der damaligen DDR zur Musik. Schon bald entschloss er sich seinen erlernten Beruf zugunsten eines Gesangsstudiums bei Gerhard Eisenmann an der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler aufzugeben. Nach abgeschlossener Ausbildung gab der Bariton 1971 sein Debüt als „Ferdinand“ (Die Verlobung im Kloster von Prokofjew) am Theater Brandenburg. In der Folge war Lerche in den großen Partien seines Faches zu sehen, darunter „Telramund“ (Lohengrin), „Wolfram“ (Tannhäuser), „Marquis Posa“ (Don Carlos) und „Escamillo“ (Carmen). Im Laufe seiner Karriere war er allein als „Fliegender Holländer“ in Wagners gleichnamiger Oper in 169 Vorstellung zu sehen. Nach seiner Flucht aus der DDR 1988 im Anschluss an eine Tournée bekam er Engagements an den Theatern in Magdeburg, Erfurt und Regensburg sowie an der Oper Leipzig. Im Frühjahr 1991 wurde der Sänger Ensemblemitglied am Landestheater Linz und feierte somit 2006 sein 15-jähriges Jubiläum. Im selben Jahr konnte Klaus-Dieter Lerche nun schon sein 35-jähriges Bühnenjubiläum feiern!
Klaus-Dieter Lerche bleibt dem Landestheater Linz als Gastsänger verbunden.