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Paul McNamara

  Paul McNamara © Frances Marshall Photography
© Frances Marshall Photography

Der gebürtige Ire und Wahlberliner Paul McNamara gehört zu den vielseitigsten Tenören seiner Generation. Nach einer Reihe von erfolgreichen Produktionen an zahlreichen deutschen Häusern, darunter die Deutsche Oper Berlin, das Staatstheater Kassel, die Staatsoper Hannover und das Deutsche Nationaltheater Weimar, sorgte sein gefeiertes Debüt an der New Yorker Carnegie Hall für Aufsehen: Mit dem American Symphony Orchestra, sang er die anspruchsvolle Partie des Giovanni di Salviati in Max von Schillings Oper Mona Lisa und begeisterte Publikum und Presse gleichermaßen.

Das Mainfrankentheater in Würzburg hatte für Paul McNamara in den vergangenen Spielzeiten eine besondere Bedeutung, denn hier erarbeitete er die Titelpartien von Richard Wagners Tannhäuser und Parsifal, sowie Vasco da Gama in Giacomo Meyerbeers L’Africaine. Für alle drei Partien wurde er im Fachmagazin „Opernwelt“ als „Sänger des Jahres“ nominiert. Hier wurde auch der Herodes in Salome von Richard Strauss zu einer zentralen Rolle seines Repertoires, die er mit überwältigendem Erfolg an mehreren deutschen Theatern und am Theatro Municipal in Rio de Janeiro verkörperte.

Gastverträge führten den vielgefragten Tenor an das Warschauer Teatr Wielki, die Northern Ireland Opera, das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, zum Janáček-Festival in Brno und mit den Salzburger Osterfestspielen zum Beijing Music Festival. Im Dezember 2010 sang er an der Kasachischen Staatsoper Almaty den Tannhäuser in der ersten szenischen Aufführung einer Wagneroper in Zentralasien.

Außer den Wagnerpartien Erik, Loge, Tannhäuser, Tristan und Parsifal umfasst sein breit gefächertes Repertoire u. a. Rollen von Mozart, Weber, Tschaikowski, Dvořák, Janáček, Leoncavallo, Richard Strauss, Cilea, Zemlinsky, Berg, Britten und Penderecki.

Darüber hinaus ist Paul McNamara ein geschätzter Konzertsänger. Er folgte u. a. den Einladungen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, des Deutschen Symphonie-Orchesters und des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des SWR Rundfunkorchesters, des Stavanger Symfoniorkest, des National Symphony Orchestra of Ireland und des Irish Chamber Orchestra.

In jüngster Zeit debütierte er im Amsterdamer Concertgebouw mit dem niederländischen Radio Filharmonisch Orkest, trat weiterhin als Loge in Halle auf sowie als Tannhäuser auf der Wartburg bei Eisenach und in Neuinszenierungen dieser Oper in Aachen und Innsbruck. An der Oper Bonn war er als Erik in Richard Wagners Der fliegende Holländer zu erleben, außerdem debütierte er in dessen selten gespielter Oper Das Liebesverbot an der Leipziger Oper.

Pläne für die Spielzeit 2016/2017 umfassen Neuinszenierungen von Salome in Linz und Peter Grimes in Schwerin sowie weitere Auftritte an der Leipziger Oper. In der dritten Saison in Folge wird er den Tannhäuser auf der Wartburg zu Eisenach singen. Für Konzerte mit beiden irischen Rundfunkorchestern kehrt er in seine Heimatstadt Dublin zurück und wird in Elgars The Apostles wieder in der New Yorker Carnegie Hall auftreten.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.paulmcnamara.info

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