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Ingo Kerkhof

Nach einem Studium der Philosophie, Politologie und Literaturwissenschaften in Frankfurt a. M. und Berlin arbeitete Ingo Kerkhof zunächst als Regieassistent an der Deutschen Oper Berlin.
1997 gründete er das Ensemble der "Kerkhof-Produktion", mit dem er Aufführungen für die Baracke des Deutschen Theaters Berlin, für das Theater am Halleschen Ufer Berlin, die Berliner Sophiensæle sowie das Forum Freies Theater in Düsseldorf erarbeitete. Es folgten Einladungen zum Intercity-Festival in Florenz, dem Zürcher Theaterspektakel sowie dem Festival "Theater der Welt". Weitere Regiearbeiten führten Ingo Kerkhof u. a. an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, Schlosstheater Moers, Stadttheater Bern, Theater am Neumarkt Zürich und das Düsseldorfer Schauspielhaus.
Seit 2006 verstärkt im Bereich Oper tätig, inszenierte er u. a. Monteverdis L’Orfeo am Landestheater Linz, Händels Alcina am Schlosstheater im Neuen Palais in Potsdam sowie Le nozze di Figaro am Prinzregententheater in München.
Regelmäßig arbeitet er für die Staatsoper Hannover. Auf besondere Resonanz stieß in der Saison 2012/2013 seine Inszenierung von Wolfgang Rihms Dionysos am Theater Heidelberg. An der Oper Köln stellte er sich 2011 mit Alban Bergs Wozzeck vor, gefolgt von Händels Alcina 2012. Im April 2013 inszenierte er in Hannover Eugen Onegin.
Am Linzer Landestheater ist Ingo Kerkhof ein regelmäßiger Gast. Zuletzt  in der Spielzeit 2009/2010 mit Heinrich von Kleists Käthchen von Heilbronn und nun mit Anton Tschechows Ivanov in den Kammerspielen.