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Andreas Beuermann

  Andreas Beuermann © Jörg Neubauer
© Jörg Neubauer

Andreas Beuermann wurde im niedersächsischen Northeim geboren und erhielt schon in jungen Jahren eine umfassende musikalische Ausbildung u. a. an Klavier, Saxophon und Querflöte. Als Jugendlicher spielte er in mehreren Musikvereinen, arrangierte Tanzmusik und leitete verschiedene Amateur-Ensembles. Die Theaterleidenschaft entwickelte sich schon in der Schulzeit am Northeimer Gymnasium Corvinianum durch langjährige Teilnahme an der „Fremdsprachen-Theater-AG“, mit der er in diversen Rollen auf der Bühne stand. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Musik- und Theaterwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Musiktheaters am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth. Bereits während seines Studiums war er von 2003 bis 2007 u. a. als Mitarbeiter im Künstlerischen Betriebsbüro der Bayreuther Festspiele tätig. Ein erstes Festengagement führte ihn in den Jahren 2005 bis 2010 zunächst als Dramaturgieassistent, später als Musik- und Konzertdramaturg an die Oper Chemnitz. 2011 wechselte er als Regieassistent und Spielleiter für das Musiktheater an das Mainfranken Theater Würzburg sowie ab 2014 in gleicher Funktion an das Theater Münster. Gastengagements führten ihn als Regieassistent u. a. an das Theater Bonn, das Saarländische Staatstheater Saarbrücken, sowie als Produktionsassistent an das Stadttheater Fürth und die Hochschule für Musik und Theater Frankfurt/Main.

Prägende künstlerische Impulse erhielt er durch die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Karl Absenger, François de Carpentries, Martin Duncan, Wolfgang Engel, Dietrich W. Hilsdorf, Gregor Horres, Hinrich Horstkotte, Peter Konwitschny, Johannes von Matuschka, Guy Montavon, Ulrich Peters, Jakob Peters-Messer, Hermann Schneider, Michael Schulz, Aron Stiehl, Stephan Suschke und Matthias Winter.

Erste Regieerfahrungen sammelte er mit der künstlerischen und organisatorischen Gestaltung des Chemnitzer Opernballs 2008 unter dem Motto „New York, New York“. In Würzburg debütierte er 2014 schließlich als Regisseur mit Rossinis La gazza ladra. Es folgten in Münster Pergolesis Der Musikmeister und Humperdincks Hänsel und Gretel. Darüber hinaus erarbeitete er mit dem Ensemble der Kammeroperette Münster eine Neufassung von Leo Falls Die Rose von Stambul.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Andreas Beuermann als Regieassistent und Spielleiter am Landestheater Linz engagiert. Mit Das Land des Lächelns gibt er sein Hausdebüt als Regisseur.

STÜCKE UND ROLLEN