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Judith Kuhnert

  Judith Kuhnert ©

Geboren 1981 in Starnberg, aufgewachsen in Ingolstadt, Remscheid, Blaubeuren und Ulm, machte Judith Kuhnert bereits während der Schulzeit erste Erfahrungen als Schauspielerin am Kindertheater Spielschachtel Ulm, bei unterrichtsbegleitenden Praktika an der AdK Ulm im Fachbereich Theaterpädagogik, sowie durch Hospitanzen an Theatern in Bonn und Bremen. Es folgten weitere Regiehospitanzen und Assistenzen, unter anderen an der Staatsoper Brüssel oder bei Tanztheater Produktionen der Dock11Studios Berlin.

2005 begann sie ihr Studium der Regie für Bühne und Film an der Athanor Akademie für darstellende Kunst in Burghausen bei Prof. Dr. David Esrig. Abschluss 2009 mit der Inszenierung von Michele Lowes schwarzer Komödie Kaltgestellt. Von 2010 bis 2013 war Judith Kuhnert Regieassistentin und Regisseurin am Staatstheater Darmstadt, wo neben der Mitgestaltung des monatlichen, spartenübergreifenden Formats „Läd Naid Surpries“ sechs eigene Inszenierungen entstanden. (u.a. In der Toskana von Sergi Belbel, Bier für Frauen von Felicia Zeller).

Ihren Einstand als freischaffende Regisseurin gab sie im Winter 2013 mit der Premiere von Frau Müller muss weg am Staatstheater Darmstadt. Mit Kolleginnen schloss sie sich zur Gruppe „Hoffland“ zusammen, als erste Arbeit entwickelten sie das Stück Innenwelten, oder der Pudel in dir, eine Forschungsreise anhand originaler Tagebucheinträge über den Entwicklungsstand der Emanzipation. Damit wurden sie zum Kaltstart Theaterfestival in Hamburg eingeladen. In der Spielzeit 2014/2015 folgten Inszenierungen an den westfälischen Kammerspielen Paderborn, am Landestheater Coburg und im Rahmen des Spieltriebe-Festivals am Theater Osnabrück. In der Spielzeit 2015/2016 inszenierte sie Endstation Sehnsucht in Pader-born und feierte im Februar mit Daniel Glattauers Die Wunderübung am Wolfgang Borchert Theater Münster Premiere. Zuletzt waren von ihr am Theater Paderborn Ibsens Nora oder ein Puppenhaus und am Staatstheater Darmstadt Pension Schöller zu sehen.

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