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Sébastien Soulès

  Sébastien Soulès © privat
© privat

Sébastien Soulès wurde in Orléans (Frankreich) geboren und studierte Gesang am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, sowie an der Hochschule der Künste in Berlin bei Prof. Harald Stamm. Meisterkurse belegte er bei Walter Berry, Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender und José van Dam.

Zuletzt war er u.a. als Hidraot in Glucks Armide in Bern, als Der Mann von La Mancha (Don Quijote) in Biel, als Scarpia in Puccinis Tosca am neuen Opernhaus Linz, in der Titelpartie von Bergs Wozzeck am Theater Augsburg sowie als Ruprecht in L'Ange de feu von Sergej Prokofiev in der Inszenierung von Silviu Purcărete beim renommierten Opernfestival in Miskolc (Ungarn), Graf Homonay in Strauß ´ Der Zigeunerbaron bei den Festspielen Langenlois und in der Uraufführung Displace beim Festival Musiktheatertage Wien sehr erfolgreich.

Zu seinen Plänen zählen u.a. die Partie des Golaud in Pélleas et Mélisande am neuen Opernhaus Linz, Amleto von Franco Faccio und der Moralès in Carmen bei den Bregenzer Festspielen sowie der Vicomte de Fontrailles in Cinq-Mars von Charles Gounod an der Oper Leipzig.

2013/2014 war er u.a.  in Schrekers Der Schatzgräber in Linz, als Figaro und Zuniga an der Volksoper Wien, als Escamillo an der Opéra de Tours, als Mitterhofer in Elegie für junge Liebende von Henze in Wiesbaden, in der Uraufführung von Moby Dick in Warschau, sowie bei der Styriarte in Graz als Kaspar in Freischütz zu erleben.

In der Saison 2012/2013 hatte Sébastien Soulès einen Residenzvertrag an der Volksoper Wien und debütierte in derselben Spielzeit als Fliegender Holländer in Hildesheim. Des Weiteren sang er in der Uraufführung von Join bei den Wiener Festwochen. Außerdem gestaltete der Bariton die Rolle des Popolani (Barbe-Bleue, Offenbach) bei der Styriarte Graz unter Nikolaus Harnoncourt.

2011/2012 sang Soulès die Titelrolle in Friedrich Cerhas Baal in Wien und Konzerte mit einer Auswahl von Liedern aus Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Orchestra di Padova e del Veneto. In derselben Spielzeit debütierte der Bariton an der Volksoper Wien. Weiters war er als Scarpia in Tosca in einer Produktion des Landestheaters Niederbayern und als Graf (Le Nozze di Figaro) beim Festival d'Antibes zu erleben.

2010/2011 hatte Sébastien Soulès großen Erfolg als Don Giovanni und als Marcello (La Bohème) am Opernhaus Halle, sowie als Albert in Massenets Werther am Theater Koblenz. Bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden sang er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden den Humbert Humbert in der Uraufführung von Shchedrins "Lolita“ unter Marc Piollet in der Regie von Konstanze Lauterbach.

Sébastien Soulès ist Preisträger des Willi-Domgraf-Fassbaender-Wettbewerbs, München.

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