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Bea Robein

  Bea Robein ©
Bea Robein erhielt ihre musikalische Ausbildung in Wien und diplomierte in der Liedklasse von Kammersänger Walter Berry an der Wiener Musikhochschule. Ihr Operndebüt gab sie in Janáceks Das schlaue Füchslein an der Wiener Volksoper. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne.
Sie wirkte bei den erfolgreichen Uraufführungen von Max Nagls Der siebte Himmel (Bregenzer Festspiele) und Christian Josts Die arabische Nacht (Koproduktion Aalto-Musiktheater & Schauspiel Essen) mit und widmete sich auch in Philip Glass’ Oper Satyagraha (Oper Bonn/Festspielhaus St. Pölten), in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis und in Schnittkes Die Historia von D. Johann Fausten (Neue Oper Wien) intensiv der Musik des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus beherrscht sie auch die klassischen Rollen ihres Fachs. Sie verkörperte den Medoro in Händels Orlando (Aalto-Musiktheater Essen) und den Lotario in dessen gleichnamiger Oper (Händel-Festspiele, Karlsruhe). Mozarts Dorabella und Despina in Così fan tutte, Annio in La Clemenza di Tito und Idamante. Am Essener Aalto-Musiktheater interpretierte sie die Hermia in Brittens A Midsummer Night’s Dream, die Wellgunde in Wagners Das Rheingold, überzeugte als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro, Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel, als Fenena in Verdis Nabucco sowie als Gräfin Geschwitz in Bergs Lulu. Publikum und Kritiker begeisterte sie als Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni. Als Carmen in Bizets gleichnamiger Oper und als Sylva in Kálmáns Die Csárdásfürstin feierte sie zuletzt große Erfolge. Dabei arbeitete sie mit bekannten Regisseuren wie Stefan Herheim, Dietrich Hilsdorf, Tilman Knabe, Karoline Gruber, Anselm Weber und Michael Sturminger.
Im Konzertbereich trifft sie regelmäßig mit renommierten Orchestern im In- und Ausland zusammen, wie etwa dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Netherlands Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National de Lyon, den Essener Philharmonikern und verschiedenen Ensembles wie der Academia Montis Regalis, dem Amber Trio Jerusalem, die reihe, dem Quatuor Psophos und mit den Musikern Philippe Cassard, François-René Duchâble und Hélène Lucas. Sie arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Stefan Soltesz, Jan Latham König, Marc Soustrot, Gianandrea Noseda, Michael Gürtler, Ed Spanjaard, Pietro Rizzo, Douglas Boyd, Alexander Liebreich, Constantin Carydis, Alexander Drcar, Jean-Francois Verdier, Peter Keuschnig und Michael Hofstätter.
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