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Amon Miyamoto

  Amon Miyamoto ©
Der in Ginza (Tokyo) geborene Regisseur Amon Miyamoto war bereits in früher Kindheit eng mit traditionellem japanischen Tanz und japanischer Kunsttradition verbunden.
Sein Interesse am Musical erwachte im Alter von 21 Jahren bei einer Reise nach New York und zeigte sich schließlich in seiner ersten Regiearbeit I Got Merman. Für dieses Musical, das das Leben des Broadwaystars Ethel Merman porträtiert, erhielt er mit dem National Arts Festival Prize, den repräsentativsten Regiepreis Japans.
Es folgten Inszenierungen vonAnything Goes, Candide, Into The Woods, Sweeney Todd, Take Flight, The Threepenny Opera, Sunday in the Park with George und Grey Gardens.
2001 inszenierte er I Got Merman am Stamford Center in Connecticut, worauf eine Regiearbeit für Michael John LaChiusas Musical The Nutcracker in Tokyo folgte.
Seine Produktion von Pacific Ouvertures wurde in den USA am Lincoln Center Festival im Jahre 2002 uraufgeführt, bevor sie 2004 im Studio 54 gespielt wurde. Pacific Ouvertures wurde nicht nur in mehreren Kategorien für den Tony Award nominiert, Miyamoto wurde damit auch zum ersten asiatischen Regisseur, der am Broadway Musical inszeniert.
2007 arbeitete er mit dem Dirigenten Tan Dun zusammen und inszenierte dessen zeitgenössische Oper TEA: A Mirror of Soul, die an der Santa Fe Opera zur Uraufführung gelangte und 2010 auch an der Opera Company of Philadelphia gespielt wurde.
2008 wurde Henry Kriegers Musical Up In The Air in der Regie Amon Miyamotos am Kennedy Center for the Performing Arts in Washington D.C. uraufgeführt, 2010 folgte Miyamotos Inszenierung von The Fantasticks am Londoner Duchess Theatre.
Auch als Schauspieler und Opernregisseur ist er bereits hervorgetreten – er interpretierte die Rolle des Gregor Samsa in der Verwandlung (Regie: Steven Berkoff) und konnte in Japan bereits zahlreiche Opern inszenieren, so etwa Le Nozze di Figaro, Don Giovanni, Così fan tutte und La Traviata.