fakeimg
mt_aussenansicht_2.jpg

Alexander Pinderak

 Alexander Pinderak ©
Der in Czestochowa (Polen) geborene Tenor mit Wohnsitz in Wien begann seine musikalische Ausbildung mit sechs Jahren (Gitarre). Die ersten Gesangserfahrungen sammelte er bereits mit elf Jahren bei Prof. Stuligrosz im Knabenchor „Poznanskie Slowiki”. Das an der Musikakademie in Lodz begonnene Gesangsstudium setzte er an der HfM Carl Maria von Weber in Dresden fort. Es folgten zwei Diplomprüfungen (Opern- und Konzertklasse), die er mit Auszeichnung bestand. Schon während des Studiums war Alexander Pinderak an der Semperoper als Chorist engagiert. Nach seinem Studienabschluss war er bis einschließlich der Spielzeit 2004/2005 im Chor der Wiener Staatsoper beschäftigt. Während dieser Zeit debütierte Alexander Pinderak bereits an der Krakauer Oper als „Almaviva“ in Il Barbiere di Siviglia sowie als „Tamino“ in Die Zauberflöte. Beim Festival Warszawska Praga in Warschau sang der Künstler die Tenorpartie in Beethovens 9. Sinfonie mit dem Orchester „La Scala”. 2007 gab er sein Debüt an der National Oper Warschau als „Almaviva“.
Mahlers Das klagende Lied war für Alexander Pinderak die erste Aufgabe an der Warschauer Philharmonie. Daraufhin folgte eine CD-Aufnahme mit Musik von K. Szymanowski für Naxos und eine konzertante Aufführung von Il tabarro von Puccini. Während seiner freischaffenden Tätigkeit gastierte er u. a. auch in Görlitz als „Ferrando“ (Così fan tutte), als „Tassilo“ (Gräfin Mariza) sowie als „Rosillon“ (Die lustige Witwe), in Gera als „Chateauneuf“ (Zar und Zimmermann), in Flensburg als „Tamino“ (Die Zauberflöte).
Seit der Spielzeit 2008/09 ist der polnische Tenor Ensemblemitglied der Wiener Volksoper, wo er in den zentralen Partien seines Faches zu erleben ist, u. a. als „Tamino“, „Alfred“ (Die Fledermaus), „Lysander“ (Ein Sommernachtstraum), „Alfredo“ (La Traviata), „Pong“ (Turandot), in der Titelpartie in Fra Diavolo, „Stanislaus“ (Der Vogelhändler), „Belmonte“ (Die Entführung aus dem Serail), „Rosillon“ und „Rinuccio“ (Gianni Schicchi).
Im Jahre 2000 gastierte er mit den Wiener Symphonikern in Tokyo mit Wiener Operette. Ein Höhepunkt war ein Konzert in Wien anlässlich des 500-jährigen Bestehens der Hofmusikkapelle unter der Leitung von Maestro Riccardo Muti im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.
VERGANGENE SPIELZEITEN
Gräfin Mariza (2011/2012)
Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg