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Elena Nebera

  Elena Nebera © Agentur Beate I. Mennicken
© Agentur Beate I. Mennicken
Die in zahlreichen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnete Sopranistin Elena Nebera ist regelmäßig als Gast am berühmten Mariinski-Theater in St. Petersburg zu erleben. So sang sie zuletzt u. a. dort die Partien der Cho-Cho-San (Madama Butterfly) und Lisa (Pique Dame) unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev.
Sie studierte zunächst am Rimsky-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg und setzte ihr Studium danach an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz fort. Im Jahr 2000 wirkte die junge Sopranistin in Iphigenie auf Tauris bei den Salzburger Fest­spielen mit. Gastauftritte führten die Sängerin danach u. a. an die Staatstheater in Oldenburg und Nürnberg sowie an die Oper Bonn, ans Badische Staatstheater Karlsruhe und an die Deutsche Oper am Rhein.
Bei ihrem Debüt am Teatro La Fenice in Venedig wurde Elena Nebera im Frühjahr 2007 als Interpretin der Partie der „Frau“ in Schönbergs Monodram Erwartung stürmisch gefeiert, woraufhin ihr diese anspruchsvolle Rolle auch im Megaron in Athen sowie an der Staatsoper Stuttgart übertragen wurde. Zudem konnte sie überwältigende Erfolge als Sieglinde am Opernhaus in Dortmund und als Cho-Cho-San mit Maestro Zubin Mehta in Valencia verbuchen.
Anlässlich der Wiedereröffnung des Teatro de Bellas Artes in Mexiko verkörperte sie 2011 die Leonore in Fidelio neben Francisco Araiza als Florestan. 2012 führte Elena Nebera Richard Strauss’ Vier letzte Lieder mit der Nordfjord Opera auf, wurde an der Komischen Oper Berlin als Lady Macbeth von Mzensk gefeiert sowie als Cho-Cho-San an der Staatsoper Warschau und als Kaiserin (Die Frau ohne Schatten) beim Edinburgh Festival.
Am Landestheater Linz singt Elena Nebera die Brünnhilde in Wagners Ring des Nibelungen.