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Karine Van Hercke

  Karine Van Hercke © Eric Berg
© Eric Berg

Die belgische Künstlerin Karine Van Hercke studierte Physik, Chemie, Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Brüssel; sie spezialisierte sich auf Musikwissenschaften, Szenisches Spiel und Sprachwissenschaft. Außerdem studierte sie Tanz, Klavier, Harmonielehre und Malerei.

 

Karine Van Hercke ist Preisträgerin der Königlichen Akademie Belgiens für ihre Studie über den Orpheus-Mythos und hat als Autorin an der Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ (MGG) mitgewirkt. 1992 gründete sie die theaterpädagogische Abteilung des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, von 1995 bis 2003 leitete sie das Opernstudio des Brüsseler Opernhauses. Im Anschluss war sie zwei Jahre Musikdramaturgin an der Opéra de Lyon; als Dramaturgin arbeitete sie zudem für den Regisseur Stein Winge.

 

Sie war an zahlreichen Produktionen nicht nur als Kostümbildnerin, sondern auch als Co-Regisseurin beteiligt: u. a. bei den Neuinszenierungen von La Bohème, Die verkaufte Braut, Pique Dame, Lucia di Lammermoor, Don Carlo, Manon, Cavalleria Rusticana und Gianni Schicchi am Theater Krefeld und Mönchengladbach.

 

Gemeinsam mit François de Carpentries entwickelte sie die Konzeptionen bzw. entwarf die Kostüme für: Die Herzogin von Gerolstein an der Rheinoper Straßburg, der Oper in Nizza und den Festspielen Montpellier, für Idomeneo an der Rheinoper Straßburg und der Canadian Opera Company in Toronto, für Madama Butterfly, Die Zauberflöte und Aida beim belgischen Festival Opéra en Plein Air, für Orphée aux enfers an der Cité de la Musique Paris und den Opern von Rouen und Reims, für Madame Pompadour, Die Lustige Witwe und Lakmé am Landestheater Coburg sowie Die Fledermaus am Theater Koblenz.

 

Karine Van Hercke entwarf die Ausstattung für Don Giovanni und Alessandro Nell’Indie am Mainfranken Theater Würzburg, für Manon Lescaut und Tannhäuser am Theater Görlitz, für La Stellidaura vendicante und Die Römische Unruhe oder die edelmütige Octavia bei den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, für Carmen, Romeo und Julia und Die Juwelen der Diva für die Festspiele Opéra en Plein Air, für Il Barbiere di Siviglia an der Oper in Oslo, für Le Nozze di Figaro und Das Land des Lächelns am Theater Hof sowie für Les Paladins (Rameau) in Oldenburg. Für die Oper Klosterneuburg schuf sie die Kostümbilder von Le Comte Ory und Les Contes d’Hoffmann. Darüber hinaus kreierte sie Bühnenbilder und Kostüme für verschiedene Multimedia-Shows in Belgien wie Hairspray, La Boîte de Jazz und La Boîte à Images.

Zukünftige Arbeiten sind das Kostümbild für Sunset Boulevard am Theater Krefeld und Mönchengladbach und Gesamtausstattung für Tosca am Theater Görlitz.

 

Nach Don Giovanni, Così fan tutte und La Clemenza die Tito setzt Karine Van Hercke ihren Linzer Mozart -Zyklus gemeinsam mit François De Carpentries fort und entwirft auch das Bühnenbild und die Kostüme für die Entführung aus dem Serail.

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