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Anne Bennent

  Anne Bennent © Aleksandra Pavloff
© Aleksandra Pavloff

Bin 1963 in Lausanne geboren, lebe in Niederösterreich, habe zwei Söhne.

Spiele seit ich 15 bin, an verschiedensten Spielstätten in verschiedensten Konstellationen zwischen „lausanneparismünchensalzburgberlinsanktpöltenwienzanzibar.“

Das Theater hat mir Wandlungen und Wanderungen ermöglicht, ist mir ein heiliger und erbarmungsloser Ort, der mich immer wieder zwingt, durch die Auseinandersetzung mit Anderen, mit Literatur, Musik, mit dem Unbekannten, mit mir selbst, alles in Frage zu stellen was ich gerade meine zu wissen und zu können, und trotzdem durchzusetzen woran ich glaube: an die heilsame Kraft von Sprache und Poesie und des alten Wunsches, Geschichten zu erzählen.

 

Theaterausbildung bei Heinz Bennent, bei Claude Stratz am Conservatoire de Genève, bei Patrice Chéreau und Pierre Romans an der „École du théâtre des Amandiers“ in Paris, und mit den Regisseuren, mit denen ich gearbeitet habe: Ingmar Bergman, Robert Wilson, Peter Zadek, Hans Neuenfels, Thomas Langhoff, Ruth Berghaus, Peter Brook, Jewgenij Sitochin, Klaus Michael Grüber, Claus Peymann, Tamas Ascher, Christoph Marthaler, Claudia Bosse …

 

Gespielt habe ich:

Penthesilea, Käthchen von Heilbronn, Alkmene … Heinrich von Kleist

Ophelia, Gertrud, Cressida, Beatrice … William Shakespeare

Anja, Warja, Lubov Andreevna, Mascha, Sascha … Anton Tschechov

Alkestis … Euripides

Gerhart Hauptmann, Franz Grillparzer, Arthur Schnitzler, Witold Gombrowicz, Henrik Ibsen, Elfriede Jelinek, Botho Strauß, Elias Canetti

 

Immer auch eigenes Theater, gesungen: Pour ma muse (maman) mit Diane Bennent und Joachim Kuntzsch, mit Musik verwoben: Kassandra nach Christa Wolf, Musik: Michael Jarell mit dem ensemble modern (Frankfurt) und in neuer Fassung mit Otto Lechner (Musik und Akkordeon). Gwundrig (beinahe seltsam), Geschichten von Robert Walser, mit Otto Lechner (Musik und Akkordeon). Leila und Madschnun, mit Otto Lechner und acht Musikern (mystisches Beduinen-Liebesepos) vom persischen Dichter Nizami gedichtet und von Rudolf Gelpke ins Deutsche übersetzt. Comment dire / wie sagen …  Poesiekonzert mit Karl Ritter an der Gitarre und Samuel Veyrat, singend, tanzend und fliegend, mit Gedichten von: Ingeborg Bachmann, Wolfgang Bauer, Samuel Beckett, Bertolt Brecht, Henri Michaux, Octavio Paz, Arthur Rimbaud …

 

Verschiedenes Rares für Film und Fernsehen, Hörfunk und Buch.

O.E. Hasse Preis, Kainz Medaille

 

Letzte Theaterarbeiten:

Jänner 2013 Viel Lärm um nichts von Shakespeare, Beatrice, im Landestheater Niederösterreich, Regie Roland Koch

Sommer 2013: Die alte Dame in Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt, Regie: Zeno Stanek, bei den Festspielen Stockerau.

VERGANGENE SPIELZEITEN
Gespenster / Mrs Dalloway / Viktoria und ihr Husar (2015/2016)
GESPENSTER
Helene Alving

Gräfin Viktoria
MRS DALLOWAY
Gespenster / Mrs Dalloway (2015/2016)
MRS DALLOWAY
GESPENSTER
Helene Alving

Viktoria und ihr Husar (2015/2016)
Gräfin Viktoria