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Dominik Nekel

Dominik Nekel © Philip Brunnader
© Philip Brunnader

Der österreichische Bass studierte an den Universitäten seiner Heimatstadt Wien die Fächer Violoncello, Sologesang, Lied und Oratorium sowie Oper und ist zweifacher Preisträger des Francisco Vinas Wettbewerbes in Barcelona. Bereits während des Studiums wurde er als Gast an das Mainfrankentheater Würzburg verpflichtet und trat seither an den Theaterhäusern von Ulm, Meiningen, Karlsruhe, Trier, Schweinfurt, Regensburg, Altenburg-Gera, Tirol, Baden und am Landestheater Linz auf, dem er seit 2010 als Ensemblemitglied verbunden ist.

 

Der gebürtige Wiener, dem von der Musikkritik stets ein starker musikalischer Gestaltungswille, große stimmliche Wandlungsfähigkeit sowie eine charismatische szenische Bühnenpräsenz zugesprochen werden, erarbeitete sich ein stetig wachsendes Repertoire, das mittlerweile rund 45 Partien umfasst. Es spannt im deutschen Fach den Bogen von Mozart mit Sarastro (Die Zauberflöte), Bartolo (Die Hochzeit des Figaro) und Osmin (Die Entführung aus dem Serail) über Richard Strauss mit Ochs von Lerchenau (Der Rosenkavalier) und Orest (Elektra), bis hin zu Wagner mit Hunding (Die Walküre), Fasolt und Fafner (Das Rheingold, Siegfried), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Daland (Der fliegende Holländer), Landgraf (Tannhäuser), Marke (Tristan und Isolde) und Gurnemanz (Parsifal).

 

Im italienischen Fach verkörpert er Verdi-Partien wie Ramphis (Aida), Pater Guardian (La forza del destino), Ferrando (Il trovatore) und Sparafucile (Rigoletto) wie auch folgende Partien des französischen Faches:  Zacharie (Le Prophète), Un vieillard hebreu (Samson et Dalila) und Arkel (Pelléas et Mélisande). Auch im Buffo-Fach feierte und feiert er regelmäßig in Partien wie Don Pasquale, Sir John Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor) oder Mamma Agata (Viva la Mamma) große Erfolge.

 

Dominik Nekel arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Dennis Russell Davies, Franz Welser Möst, Nicholas Milton, Alan Buribayev, Emil Tabakov, James Allan Gähres und Hans Urbanek, und mit renommierten Regisseurinnen und Regisseuren wie Christine Mielitz, Andrea Moses, Achim Freyer, Olivier Tambosi, Anthony Pilavachi, Gerd Heinz, Ansgar Haag, Amon Miyamoto, Robert Wilson und David Pountney zusammen.

 

Er wirkte außerdem solistisch an nationalen und internationalen Projekten in Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien, Bulgarien, Spanien und Japan und bei Produktionen der Wiener Festwochen, der Bregenzer Festspiele sowie dem Carinthischen Sommer mit. Er konzertierte unter anderem im Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, der Konzerthalle Bulgaria (Sofia), dem Nymphenburger Schloss (München), dem Wiener Stephansdom, der Wartburg (Eisenach) und dem Brucknerhaus Linz.


14 Fragen an Dominik Nekel

STÜCKE UND ROLLEN
Walter Furst
Der Baron Ochs auf Lerchenau
Der Baron Ochs von Lerchenau
Timur
Don Pasquale
VERGANGENE SPIELZEITEN
Spielzeit 2024/2025
Walter Furst
Sarastro
Daland
Pfarrer
Sarastro

Spielzeit 2023/2024
Ein Eremit
Basilio
Kardinal Jean-François de Brogny
Emil Schramm
Krause
B

Spielzeit 2022/2023
Padre Guardiano
Veit Pogner

Spielzeit 2021/2022
Colline
Ramphis
Tumi Jonson

Spielzeit 2020/2021
Rocco
Capellio
J
Solist*innen

Spielzeit 2019/2020
Zacharie
Osmin
Ferrando

Spielzeit 2018/2019
König Marke
Publio
Hauptmann Korrosoff

Spielzeit 2017/2018
Der Einarmige
Sparafucile
Brander
Brundibár

Spielzeit 2016/2017
Pistola
Erster Nazarener
Leporello
Kaiser Rudolf II., auch Kaiser Ferdinand und Sol
Rabbi Loew

Spielzeit 2015/2016
Doktor Grenvil
Arkel
Der Operndirektor

Spielzeit 2014/2015
Fafner
Fasolt
Hunding
Zuniga
Sarastro
Der Baron Ochs auf Lerchenau
Bassbariton

Spielzeit 2013/2014
Sarastro
Zweiter Geharnischter
Fasolt
Hunding
Zuniga
Der Baron Ochs auf Lerchenau
J

Spielzeit 2012/2013
Don Pasquale
Der Baron Ochs auf Lerchenau
J
Don Pasquale

Spielzeit 2011/2012
Colline
Don Alfonso
Der Baron Ochs auf Lerchenau

Spielzeit 2010/2011
Veit Pogner
Pfarrer/Dachs
Ferrando
Daumer
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