fakeimg
mt_aussenansicht_2.jpg

Armin Holz

  Armin Holz © Reinhard Winkler
© Reinhard Winkler

Armin Holz studierte von 1983 bis 1985 Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Anschließend lernte er Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München und war Assistent bei Peter Zadek am deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Er inszenierte u. a. Oscar Wildes Bunbury in einem zu einem Theater umgebauten Gewächshaus in München-Moosach, Alfred de Mussets Man spielt nicht mit der Liebe vor dem Schloss Lüntenbeck, Wunderworte von Ramón del Valle-Inclán am Deutschen Theater Berlin sowie am Niedersächsischen Staatstheater Hannover Die falsche Zofe von Marivaux, für welche er aus den Händen von Günther Rühle den Preis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste erhielt. Einziger Juror war der legendäre Theatermacher Kurt Hübner. Armin Holz realisierte Eigenproduktionen von Jane Bowles Im Gartenhaus sowie Oscar Wildes Salome auf der Probebühne Cuvrystraße in Berlin. 2005 wurde er künstlerischer Leiter am Schauspielhaus Bochum. Dort inszenierte er u. a. Oscar Wildes Ein idealer Gatte, Lorcas Dona Rosita und Arthur Schnitzlers Der einsame Weg. 2009 war er Praxisstipendiat der Villa Massimo in Rom. 2010 besetzte Armin Holz die Rollen in der Inszenierung von Shakespeares Was ihr wollt, einer Koproduktion der Ruhrfestspiele Recklinghausen mit dem Renaissance-Theater Berlin, mit acht großen Bühnenaltstars des deutschen Theaters, von denen nur einer jünger als 60 Jahre war. Im Sommer 2010 führte er Regie in August Strindbergs Fräulein Julie auf Schloss Neuhardenberg. In der Spielzeit 2013/2014 inszenierte er von Webers Der Freischütz am Nationaltheater Mannheim. Armin Holz arbeitete mit zahlreichen bedeutenden Schauspielern des deutschen Theaters, wie z. B. Ingrid Andree, Corinna Harfouch, Sebastian Koch, Markus Boysen, Margit Carstensen, Ilse Ritter, Sibylle Canonica, Libgart Schwarz, August Zirner, Sylvester Groth und Angela Schmid. Intensive Zusammenarbeit mit dem Maler Matthias Weischer, der legendären Fassbinder-Kostümbildnerin Barbara Baum, der Avantgarde-Modemacherin Claudia Skoda, dem Kameramann Benedict Neuenfels und den Jazz-Musikern Lisa Bassenge, Till Brönner und Irmin Schmidt (Can) sowie der Sängerin Gitte Hænning. Neben seiner Arbeit als Regisseur ist Armin Holz auch als Bühnenbildner tätig.