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Maria Stuart
Trauerspiel in fünf Aufzügen
Einführung zu ausgewählten Terminen
Schauspiel
Premiere 13.09.2019
Spielstätte
- Keine Pause -
Premiere 13.09.2019
Spielstätte
- Keine Pause -
Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan
Stückinfo
Zwei Gefangene sind Elisabeth, die Königin von England, und ihre Cousine, die schottische Maria Stuart: Die Erste sitzt auf schwankendem Thron, „umgeben rings von Feinden“ – nicht nur auf dem Kontinent lauern ihre Widersacher, auch im eigenen Land ist sie geplagt von Aufrührern und Intriganten. Die Zweite, Schottlands Königin Maria, wird aus eben diesem Grund von Elisabeth in Fotheringhay gefangen gehalten. Ihr Anspruch auf den Thron von England ist älter als der von Elisabeth. Beide Frauen sind allein durch die Existenz der jeweils anderen bedroht, beide kämpfen nicht nur um ihr politisches Überleben. Auf dem Höhepunkt des Dramas kommt es zu einem Treffen von Maria und Elisabeth – können Empathie und Solidarität die Herrschaftslogik außer Kraft setzen?
Was von außen wie ein unblutiger Religionskrieg aussieht – die katholische Königin in den Händen einer protestantischen Thronräuberin –, ist bei Friedrich Schiller eine Partie vierdimensionales Schach, in der die Kontrahentinnen einander nichts zu schenken haben. Gekämpft wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln: Intrigen, Fake News, Hinterzimmerpolitik, und nicht zuletzt: mit den Waffen der Frau.
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Was von außen wie ein unblutiger Religionskrieg aussieht – die katholische Königin in den Händen einer protestantischen Thronräuberin –, ist bei Friedrich Schiller eine Partie vierdimensionales Schach, in der die Kontrahentinnen einander nichts zu schenken haben. Gekämpft wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln: Intrigen, Fake News, Hinterzimmerpolitik, und nicht zuletzt: mit den Waffen der Frau.
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