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Tijan Sila

Radio Sarajevo

Theaterstück nach dem gleichnamigen Roman
Bühnenfassung von Sara Ostertag und Dirk Baumann
Koproduktion mit dem TEATA in der Gumpendorfer Straße

In Deutsch, Bosnisch, Kroatisch und Serbisch mit deutschen Übertiteln

Schauspiel
Österreichische Erstaufführung 20.03.2026
Spielstätte Kammerspiele
 - Dauer 1 Std. 50 min. (keine Pause) -

Termine 2025/2026

Dienstag, 31. März 2026 19:30 - 21:20 Uhr
Kammerspiele
19.00 Einführung
Osteraktion 20% mit dem Aktionscode OSTERN20
Schauspiel-Abo
Dienstag, 07. April 2026 19:30 - 21:20 Uhr
Kammerspiele
19.00 Einführung
Dienstag-Reihe
Freitag, 10. April 2026 19:30 - 21:20 Uhr
Kammerspiele
Freitag-Reihe 1
Montag, 20. April 2026 19:30 - 21:20 Uhr
Kammerspiele
anschließend Nachgespräch - CampusTalk
Szenario Novum
Mittwoch, 27. Mai 2026 19:30 - 21:20 Uhr
Kammerspiele
zum letzten Mal
VOEST-Abo Schauspiel

Stückinfo

Als der Bosnienkrieg ausbricht und die Belagerung Sarajevos beginnt, ist Tijan Sila 10 Jahre alt. Bis 1992 hat er mit seiner Familie in der bosnischen Hauptstadt gelebt und dort eine ganz gewöhnliche Kindheit verbracht. Der jähe Kriegsausbruch verändert alles. Er verwandelt den friedlichen Alltag schlagartig in reinen Überlebenskampf und reißt Gräben zwischen einander eigentlich vertrauten Menschen.

 

Wie er als Heranwachsender diese Zeit im Ausnahmezustand erlebt, wie seine Eltern versuchen, trotz aller Versorgungsengpässe die Familie zu ernähren, wie er mit seinen Freunden durch die belagerte Stadt streift und das Radio dabei für sie zum einzigen Tor zur Welt wird – all das beschreibt Tijan Sila auf verblüffend leichte Art und Weise.

 

Es ist die Sicht eines Kindes und Jugendlichen, der erst lernen muss, dass Erwachsene nicht alles besser wissen, sondern oft nur so tun. Für den der Dauerbeschuss, das Verschwinden von Menschen und eine zunehmende Verrohung zur neuen Normalität werden. Und der erst in der Rückschau begreift, welche Spuren der Krieg in jedem Menschen hinterlässt.

 

Aus dem Zerstörerischen etwas Neues, Poetisches zu schaffen – das ist ein wesentlicher Bestandteil von Sara Ostertags Theatersprache. Die renommierte Regisseurin hat seit Herbst 2025 auch die künstlerische Geschäftsführung des Wiener TEATA in der Gumpendorfer Straße inne. In einer Koproduktion mit dem Landestheater Linz inszeniert sie zur Live-Musik von Jelena Popržan Silas ergreifenden Roman als mehrsprachige Reise ins Sarajevo der 1990er – einem Ort, der uns viel näher ist als wir denken.

 

Sprachen: Deutsch, Bosnisch, Serbisch, Kroatisch

mit deutschen Übertiteln

Bilder

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