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Eichmann vor Gericht
Dokumentartheater nach den historischen Prozessunterlagen
In einer Fassung von Wiebke Melle, Andreas Erdmann und Peter Wittenberg
Da die Sicherheitskontrolle für das gesamte Publikum Zeit in
Anspruch nimmt, bitten wir Sie bereits ab 18.45 Uhr am Landesgericht zu erscheinen.
Schauspiel
Premiere 21.09.2025
Spielstätte Landesgericht Linz
- Dauer 1 Std. 55 min. (keine Pause) -
Premiere 21.09.2025
Spielstätte Landesgericht Linz
- Dauer 1 Std. 55 min. (keine Pause) -
Termine 2025/2026
Sonntag, 01. Februar 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
anschließend Nachgespräch
Ausverkauft
Montag, 02. Februar 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
Ausverkauft
Sonntag, 08. Februar 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
Ausverkauft
Montag, 09. Februar 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
Ausverkauft
Sonntag, 15. Februar 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
Ausverkauft
Sonntag, 22. Februar 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
Hinweis: die Vorstellung wird an dem Tag für den ORF aufgezeichnet
Ausverkauft
Montag, 23. Februar 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
Ausverkauft
Sonntag, 01. März 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
Ausverkauft
Montag, 02. März 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
Ausverkauft
Sonntag, 29. März 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
Ausverkauft
Montag, 30. März 2026
19:30 - 21:25 Uhr
Landesgericht Linz
zum letzten Mal
Ausverkauft
Stückinfo
Als Leiter des sogenannten „Judenreferats“ organisierte Adolf Eichmann während des Nationalsozialismus die Verfolgung, Vertreibung und Deportation von Jüdinnen und Juden und war mitverantwortlich für die Ermordung von sechs Millionen Menschen. Nach Kriegsende gelang ihm wie so vielen NS-Täter:innen auf der sogenannten „Rattenlinie“ die Flucht nach Südamerika. Erst dank seiner Entführung aus Argentinien konnte er schließlich für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Im Prozess, der ab 1961 in Jerusalem vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfand, argumentierte er damit, lediglich ein ohnmächtiges Rädchen im Getriebe gewesen zu sein. Selbst versierte Denker:innen wie Hannah Arendt glaubten in ihm nun vor allem die „Banalität des Bösen“ zu erkennen. Doch Eichmann hatte vor Gericht vor allem eines versucht: den Überzeugungstäter, der er bis zuletzt war, zu verbergen.
Ausgehend von den historischen Mitschriften werden 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs Teile des Prozesses gegen Adolf Eichmann, der in Linz zur Schule ging, im Schwurgerichtssaal des Linzer Landesgerichts nachgestellt.
