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SIEBZEHN

Stückentwicklung nach einer wahren Begebenheit
FREISPIEL – Theater mit Jugendlichen und Erwachsenen

u\hof: Theater für junges Publikum
Uraufführung 19.04.2014
Spielstätte Kammerspiele
Dauer 01 Std. 30 min.

Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan

Stückinfo

Gloucester, eine kleine Hafenstadt im US-Bundesstaat Massachusetts, 2008: Mindestens 17 minderjährige Schülerinnen der örtlichen High School schließen einen ‘pregnancy pact’ und werden fast gleichzeitig schwanger. Die Krankenschwester der Schule deckt die Verschwörung der Mädchen auf. Eltern, Lehrerinnen, Lehrer und Presse sind entsetzt: Was bewegte die Schülerinnen, so frühe Schwangerschaften zu planen? Linz, 2013: Jugendliche und Erwachsene aus Linz und Umgebung versetzen den wahren Fall nach Oberösterreich und entwickeln ein spannendes Theaterstück.

FREISPIEL ist eine professionelle Produktion im regulären Spielplan des u\hof: Theater für junges Publikum. FREISPIELERINNEN und FREISPIELER sind spielbegeisterte Darsteller_innen, die im echten Leben keine Schauspieler_innen sind, aber im FREISPIEL auf der Bühne stehen. In diesem Format war 2011 das Musical Linie 1 in den Kammerspielen zu sehen. 2012 feierte Verrücktes Blut als interkulturelles Erfolgsstück, das Klischees und Vorurteil dekonstruiert, im Eisenhand Premiere. In der Spielzeit 2012/2013 brachte Nora Dirisamer gemeinsam mit Jugendlichen, Erwachsenen und einer Liveband den Jugendroman Das Heldenprojekt auf die Kammerspielbühne.
FREISPIEL gibt schauspielbegeisterten Menschen die Möglichkeit, den Ablauf einer professionellen Produktion hautnah mitzuer­leben und ihre Ideen und Lebenswirklichkeiten in die Stückentwicklung einzubringen. Das Theater wiederum öffnet sich seinem Publikum auf besondere Art und Weise: Ein theatraler Stoff wird in Linz verortet, ausgehend von den FREISPIELERINNEN und FREISPIELERN, bearbeitet und zu einer Theaterproduktion verwoben, die demnach hautnah an seinem Publikum und aktuellen gesellschaftlich relevanten Themen, Utopien und Sichtweisen ist. In der Spielzeit 2013/2014 gibt SIEBZEHN einen Einblick in die Gefühlswelt einer Mädchenclique, die allen Bedenken der Erwachsenen zum Trotz, aus unterschiedlichsten Motiven heraus beschließt, kollektiv schwanger zu werden. Wie kommt es dazu? Wie reagieren die männlichen Verehrer, Mitschüler, Erzeuger, Brüder darauf? Wie die Familien der Mädchen? Und wie geht die Schule mit dem Schwangerschaftspakt in den Reihen ihrer Schülerinnen um? Frühe Mutterschaft wird zum Gruppenzwang, zur Emanzipation von auferlegten Karriereerwartungen oder gar zur Begründung einer neuen utopischen Lebensform? Ein mitreißendes Theatererlebnis steht bevor, das junge Mütter nicht zu Opfern oder „sozial schwierigen“ Fällen degradiert, sondern sich auf ihre Sichtweisen, Motive und Träume einlässt.
Ein Abend von und über Siebzehnjährige, die sich vornehmen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie kämpfen für ihre Unabhängigkeit, sehnen sich nach bedingungsloser Liebe und Freiheit, erproben Verantwortung und hinterfragen jugendlich radikal die Wertvorstellungen und Gesetzmäßigkeiten der Erwachsenenwelt.

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Interview mit Regisseurin Katharina Bigus