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Das schlaue Füchslein
Oper in drei Akten
Libretto vom Komponisten nach einer
Erzählung von Rudolf Tešnohlídek
In deutscher Sprache
Oper
Premiere 26.03.2011
Spielstätte
Premiere 26.03.2011
Spielstätte
Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan
Stückinfo
In einem Wald entdeckt der Förster eine junge Füchsin. Er fängt sie und bringt sie seinen Kindern als Spielgefährtin mit nach Hause. Als die Söhne des Försters ihre Streiche auf die Füchsin schieben, bindet der Förster sie an. Mit List befreit sie sich und fällt den Hahn und die Hennen des Hofes an. Der Förster droht ihr, doch sie entflieht in den Wald. Dort vertreibt sie den Dachs aus seiner Höhle und zieht selbst ein. Die Füchsin verliebt sich in einen stattlichen Fuchs, und bald kann Hochzeit gefeiert werden – der Specht traut das Paar. Einige Jahre später haben Fuchs und Füchsin viele gemeinsame Kinder. Als die Füchsin einen Wilddieb reizt, damit er von den jungen Füchsen abgelenkt wird, wird sie von ihm erschossen. Als der Förster eines abends durch den Wald heimgeht, fühlt er sich an seine längst vergangene Jugend erinnert. Da begegnet ihm, wie damals, ein junges Füchslein.
Nachdem Leoš Janáček zunächst naturalistische Opern über die Menschen seiner Heimat komponiert hatte (unter anderem Jenůfa und Katja Kabánova), wandte er sich bei Das schlaue Füchslein der Natur zu und schrieb eine Fabel, in der es nur so von Naturlauten und Tierstimmen wimmelt. Im naiven Ton eines Märchens, aber mit großer Lebenserfahrung (Janáček war 70, als die Oper uraufgeführt wurde) erzählt er die Geschichte einer Welt en miniature. Sie spiegelt das Leben der Menschen eines kleinen Dorfes im Zusammenleben der Tiere des Waldes wieder. Den tragisch-melancholischen Schluss führt der Komponist weiter zu einer Apotheose der Natur, in deren Kreislauf alles Leben durch Werden und Vergehen eingebunden ist.
Nachdem Leoš Janáček zunächst naturalistische Opern über die Menschen seiner Heimat komponiert hatte (unter anderem Jenůfa und Katja Kabánova), wandte er sich bei Das schlaue Füchslein der Natur zu und schrieb eine Fabel, in der es nur so von Naturlauten und Tierstimmen wimmelt. Im naiven Ton eines Märchens, aber mit großer Lebenserfahrung (Janáček war 70, als die Oper uraufgeführt wurde) erzählt er die Geschichte einer Welt en miniature. Sie spiegelt das Leben der Menschen eines kleinen Dorfes im Zusammenleben der Tiere des Waldes wieder. Den tragisch-melancholischen Schluss führt der Komponist weiter zu einer Apotheose der Natur, in deren Kreislauf alles Leben durch Werden und Vergehen eingebunden ist.