fakeimg
rico_oscar.jpg

Stücke

Spielzeit 2017/2018
Spielzeit 2018/2019

Stücksuche

Daniel Glattauer

Gut gegen Nordwind

Eine digitale Liebesgeschichte
in der Bühnenfassung von Ulrike Zemme und Daniel Glattauer

Schauspiel
Premiere 26.10.2011
Spielstätte

Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan

Stückinfo

Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besser geschützten Raum für gelebte Sehnsüchte als den virtuellen? Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Und Emmi antwortet. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten Treffen kommt. Aber diese Möglichkeit wühlt beide so sehr
auf, dass sie sie lieber noch eine Weile hinauszögern … Außerdem ist Emmi glücklich verheiratet. Und Leo verdaut gerade eine gescheiterte Beziehung. Und überhaupt: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

„Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf.“

Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, studierte Pädagogik und Kunstgeschichte, seit 1985 als Journalist und Autor tätig, seit 1989 schreibt er für die Tageszeitung „Der Standard“ Gerichtsreportagen und Feuilletons. Bekannt wurde er vor allem durch seine Kolumnen unter dem Kürzel „dag“ im sogenannten Einserkastl auf dem Titelblatt des „Standards“, in denen er die Absurditäten des Alltags beschreibt. Gut gegen Nordwind ist seine bisher erfolgreichste Buchveröffentlichung.

Bilder



Besetzung