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#EINS: MAHLERS NEUNTE

BRUCKNER ORCHESTER LINZ

Konzert

Konzert
18.10.2020
Spielstätte Großer Saal Brucknerhaus

Termine 2020/2021

Sonntag, 18. Oktober 2020
16:00 Uhr

Stückinfo

Am Anfang seines vierten Jahres als Chefdirigent debütiert Markus Poschner zweifach bei seinem Orchester. Er bringt ein eigenes Werk ins Spiel, das passend zum beginn der ersten vollständigen Abosaison eine Uraufführung ist, und wird sich selbst ans Klavier setzen. Als Solist tritt auch Hugo Siegmeth ins Erscheinung. Der Saxofonist hat sich aufgrund seiner persönlichen, charakteristischen Farbgebung im Spannungsfeld von Jazz, klassischer Musik und Weltmusik zu einem der eigenständigsten Vertreter am Saxofon etabliert. In Linz ist Siegmeth kein Unbekannter, da er bei Poschners "Aufbruch" in der Großen Konzertnacht des Ars Electronica Festivals 2017 klangstark mitwirkte. 

Nach der ersten, zweiten, dritten und achten Sinfonie von Gustav Mahler setzen das BOL und Markus Poschner ihren Mahler-Zyklus fort. Arnold Schönberg meinte, in Mahlers "Neunter", die im dreifachen Pianissimo verstummt, spreche kaum mehr in Subjekt. "Es ist da etwas gesagt, was ich seit längerer Zeit auf den Lippen habe - vielleicht (als Ganzes) am ehesten der 4. an die Seite zu stellen. (Doch ganz anders.), schreibt Gustav Mahler 1909 aus Toblach, während er an diesem (seinem) Endstück arbeitet, das auf völlig Neues hinweist.

PROGRAMM: 

Sulchan Nassidse 
Traces to Nowhere. Kammersinfonie Nr. 3 (1969) recomposed by Markus Poschner (2020) Uraufführung
Gustav Mahler 
Sinfonie Nr. 9 (1909-10)

Hugo Siegmeth Saxofon
Markus Poschner Klavier und Dirigent


Veranstalter: Bruckner Orchester Linz