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Peter Weiss

Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats

DARGESTELLT DURCH DIE SCHAUSPIELGRUPPE DES HOSPIZES ZU CHARENTON UNTER ANLEITUNG DES HERRN DE SADE

Drama in zwei Akten

Einführung zu ausgewählten Terminen

Schauspiel
Premiere 14.09.2018
Spielstätte Schauspielhaus
Dauer 02 Std. 05 min.

Termine 2018/2019

Freitag, 28. September 2018
19:30 - 21:45 Uhr

Linzer Aktivpass-Ermäßigung
19:00 Uhr Einführung im Foyer 2. Rang
Mittwoch, 03. Oktober 2018
19:30 - 21:45 Uhr

Studay
19:00 Uhr Einführung im Foyer 2. Rang
Montag, 08. Oktober 2018
19:30 - 21:45 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Foyer 2. Rang
Mittwoch, 17. Oktober 2018
19:30 - 21:45 Uhr

Studay
19:00 Uhr Einführung im Foyer 2. Rang
Donnerstag, 08. November 2018
19:30 - 21:45 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Foyer
Samstag, 17. November 2018
19:30 - 21:45 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Foyer
Donnerstag, 22. November 2018
19:30 - 21:45 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Foyer
Dienstag, 04. Dezember 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Mittwoch, 12. Dezember 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Freitag, 21. Dezember 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Sonntag, 13. Jänner 2019
17:00 - 19:15 Uhr

Stückinfo

Die Internierten des Hospizes von Charenton spielen die letzten Stunden im Leben des Revolutionsführers Jean Paul Marat nach, der fünfzehn Jahre zuvor von der Landadligen Charlotte Corday ermordet wurde. Regie führt ein weiterer Insasse der Heilanstalt: der Marquis de Sade.

Im Gegensatz zu Marat, dem unerbittlichen Kämpfer für Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität, scheint de Sade nur noch an radikalen Individualismus und menschliche Abgründe zu glauben. Und doch nutzt er sein Theaterstück nicht nur für den großen Schlagabtausch mit dem führenden Kopf der Französischen Revolution. Für ihn bietet die Aufführung vor Publikum auch die Möglichkeit, die eigenen Zweifel zu offenbaren und sich mit den Mächtigen anzulegen, bevor sich der Vorhang womöglich für immer schließt.

 

Revolution und Resignation, Fortschritt und Stillstand, Hoffnung und Verzweiflung – all das trifft in Marat/Sade aufeinander. Peter Weiss fragt mit seinem Drama aus dem Jahr 1964 danach, was von der Französischen Revolution übrig geblieben ist und ob es gesellschaftlichen Wandel überhaupt geben kann.