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Erinnern an das Novemberpogrom 1938
Gedenkkonzert und Lesung zur Reichspogromnacht vor 81 Jahren
Suiten für Cello-Solo von Johann Sebastian Bach und Benjamin Britten, Texte von Sophie Reyer
09.11.2019
Spielstätte
Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan
Stückinfo
In der Reichspogromnacht
vom 9. zum 10. November 1938 wurden jüdische Läden und Synagogen
ausgeraubt, zerstört und in Brand gesetzt. Charlotte Knoblauch, Präsidentin der
Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, fasst das Geschehene in
einem Satz zusammen: „An diesem Tag wurde das Tor von Auschwitz aufgestoßen.“
Zum Gedenken an die Opfer
von Gewalt und Terror und als Mahnung gegen das Vergessen, spielt Sebastian
Klinger Suiten für Cello Solo von Johann Sebastian Bach (für deren
CD-Einspielung er mit dem „Diapason d'Or“ ausgezeichnet wurde) und Benjamin
Britten. Sebastian Klinger ist einer der herausragenden Solisten und
Kammermusiker seiner Generation ? gerühmt für seinen warmen Ton und höchste
Musikalität. Er konzertiert international als Solist und ist ein gefragter
Kammermusikpartner. Sebastian Klinger spielt auf einem Instrument von Camillus
Camilli, Mantua 1736. Intendant Hermann Schneider liest Texte der bekannten und
in Wien geborenen Autorin Sophie Reyer. Sie arbeitet am Institut für Theater-,
Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien sowie an der Pädagogischen
Hochschule Hollabrunn. Seit 2017 ist sie Lehrgangsleiterin der Wiener
Schreibpädagogik. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Theatertexte für Erwachsene und
Kinder, wofür sie diverse Preise und Stipendien erhalten hat.
Mit Sebastian Klinger | Sophie Reyer | Hermann Schneider