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Madama Butterfly
Tragedia giapponese in drei Akten
Text von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem gleichnamigen Schauspiel von David Belasco
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Oper
Premiere 12.05.2010
Spielstätte
Premiere 12.05.2010
Spielstätte
Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan
Stückinfo
Der amerikanische Marineoffizier Pinkerton hat während seiner Stationierung in Nagasaki ein Auge auf die Geisha Cio-Cio-San geworfen, die „Butterfly“ genannt wird. Um an das Ziel seiner Wünsche zu gelangen und Cio-Cio-San erobern zu können, geht er eine Ehe nach japanischem Recht mit ihr ein, da er weiß, dass diese Ehe in seiner Heimat keine Gültigkeit hat. Kurz darauf verlässt er die Japanerin wieder, die ein Kind von ihm erwartet und an seine Treue glaubt. Für Cio-Cio-San beginnt eine quälende Zeit des Wartens auf Pinkertons Rückkehr. Als er nach drei Jahren tatsächlich zurückkommt, erscheint er in Begleitung seiner amerikanischen Ehefrau und fordert sein Kind ein. Tief gekränkt und ihrer Würde beraubt nimmt sich Butterfly das Leben.
Puccini hat Madama Butterfly als sein liebstes und auch bestes Werk bezeichnet. Tatsächlich entspricht es seiner selbst gewählten Maxime der „Musik der kleinen Dinge“ geradezu meisterhaft. Feinziselierte musikalische Details, eine berückende Melodik in der Stimmführung, unaufdringlich eingefügte exotische Elemente und eine sensible Klangfarbenmischung im Orchester haben das Werk beim Publikum unsterblich gemacht. Der Erfolg von Puccinis „Tragödie einer Japanerin“ begann aber zögerlich: Nach dem unglücklichen Verlauf der Uraufführung 1904 musste der Komponist die Partitur mehrfach überarbeiten,
bevor Madama Butterfly ihren Siegeszug um die Welt antreten konnte.
Puccini hat Madama Butterfly als sein liebstes und auch bestes Werk bezeichnet. Tatsächlich entspricht es seiner selbst gewählten Maxime der „Musik der kleinen Dinge“ geradezu meisterhaft. Feinziselierte musikalische Details, eine berückende Melodik in der Stimmführung, unaufdringlich eingefügte exotische Elemente und eine sensible Klangfarbenmischung im Orchester haben das Werk beim Publikum unsterblich gemacht. Der Erfolg von Puccinis „Tragödie einer Japanerin“ begann aber zögerlich: Nach dem unglücklichen Verlauf der Uraufführung 1904 musste der Komponist die Partitur mehrfach überarbeiten,
bevor Madama Butterfly ihren Siegeszug um die Welt antreten konnte.