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Stücke

Spielzeit 2017/2018
Spielzeit 2018/2019

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Giacomo Puccini

La Bohème

Oper in vier Bildern
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Henri Murgers
Scènes de la vie de Bohème
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Oper
Premiere 17.09.2011
Spielstätte

Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan

Stückinfo

Ein kleines, kaltes Mansardenatelier in Paris am Weihnachtsabend: Der Poet Rodolfo mochte noch einen Artikel beenden, während seine Freunde, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard und der Philosoph Colline schon in Festtagsstimmung ins Cafe Momus im Quartier Latin eilen, um zu feiern. Da klopft es an der Türe: Die Stickerin Mimì bittet Rodolfo, ihre erloschene Kerze bei ihm anzünden zu dürfen. Bei einem Schwächeanfall verliert sie ihren Schlüssel und als auch Rodolfos Kerze erlischt finden sich beider Hände in der Dunkelheit und bezaubert voneinander verlieben sie sich.
Doch das Glück halt nicht lange. Rodolfo erkennt, dass Mimì sterbenskrank ist und trennt sich von ihr. Marcello gegenüber bezeichnet er sie zunächst als leichtes Mädchen, gesteht dann aber, dass der wahre Grund die Krankheit ist. Mimì hat alles belauscht, ein Hustenanfall verrät ihre Anwesenheit, und während sich Marcello heftig mit seiner Geliebten Musetta zankt, beschließen Mimì und Rodolfo bis zum Frühling zusammen zu bleiben.
Ein paar Monate später denken Rodolfo und Marcello an ihre Liebe zu Mimì und Musetta zurück, von denen sich beide getrennt haben. Gemeinsam mit Schaunard und Colline versuchen sie sich aufzuheitern, als Musetta die vom Tod gezeichnete Mimì bringt: Sie möchte bei ihrem geliebten Rodolfo sterben.
Giacomo Puccinis (1858–1924)
La Bohème beruht auf dem 1847 bis 1849 entstandenen Fortsetzungsroman Scènes de la vie de Bohème von Henri Murger, der auf berührende Weise das Leben armer Studenten in den Pariser Künstlervierteln des 19. Jahrhunderts und ihren täglichen Kampf um Freundschaft, Glück und manchmal auch um das blanke Überleben widerspiegelt. Obgleich La Bohème bei der Urauffuhrung zunächst kein rauschender Erfolg beschert war, haben die unsterblichen Melodien dazu geführt, dass die Oper heute eine der meistgespielten des Repertoires geworden ist.