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Thomas Bernhard

Wille zur Wahrheit

Bestandsaufnahme von mir

Die autobiografischen Erzählungen
Theaterfassung von Oliver Reese

Schauspiel
Österreichische Erstaufführung 12.01.2018
Spielstätte Studiobühne
Dauer 01 Std. 30 min.

Termine 2017/2018

Freitag, 12. Jänner 2018
20:00 - 21:30 Uhr

Treffpunkt im Vestibül Kammerspiele ab jeweils 30 Min. vor Beginn
Mittwoch, 17. Jänner 2018
20:00 - 21:30 Uhr

Studay
19:30 Uhr Einführung im Foyer Studiobühne
Treffpunkt im Vestibül Kammerspiele ab jeweils 30 Min. vor Beginn
Freitag, 19. Jänner 2018
20:00 - 21:30 Uhr

Treffpunkt im Vestibül Kammerspiele ab jeweils 30 Min. vor Beginn
Mittwoch, 24. Jänner 2018
20:00 - 21:30 Uhr

Linzer Aktivpass-Ermäßigung
Studay
19:30 Uhr Einführung im Foyer Studiobühne
Treffpunkt im Vestibül Kammerspiele ab jeweils 30 Min. vor Beginn
Freitag, 02. Februar 2018
20:00 - 21:30 Uhr

Treffpunkt im Vestibül Kammerspiele ab jeweils 30 Min. vor Beginn
Mittwoch, 07. Februar 2018
20:00 - 21:30 Uhr

Treffpunkt im Vestibül Kammerspiele ab jeweils 30 Min. vor Beginn
Samstag, 10. Februar 2018
20:00 - 21:30 Uhr

Treffpunkt im Vestibül Kammerspiele ab jeweils 30 Min. vor Beginn
Samstag, 17. Februar 2018
20:00 - 21:30 Uhr

Treffpunkt im Vestibül Kammerspiele ab jeweils 30 Min. vor Beginn

Stückinfo

Flachgau, Chiemgau, Salzburg, Pongau und Salzburg-Umgebung: Stationen einer Jugend auf „tödlichem Boden“, wie es Thomas Bernhard später nennt. Eine Formulierung, die für Übertreibung halten könnte, wer die Einzelheiten dieses Aufwachsens nicht kennt. Doch Bernhard hat sie aufgezeichnet: in seinen Erzählungen Die Ursache (Eine Andeutung), Der Keller (Eine Entziehung), Der Atem (Eine Entscheidung), Die Kälte (Eine Isolation) und Ein Kind. Schamlos spricht er da von der Mutter, die ihn ablehnt – „Du bist mein Unglück“ – , ihm die Ähnlichkeit mit dem „Vaterschuft“, welcher sie sitzen ließ, ausprügeln will. Von den zuerst nationalsozialistischen, dann katholischen Internatslehrern, Quälgeister die einen wie die anderen. Vom despotischen Meister, in dessen Keller der Knabe seine Zuflucht nimmt. „Der Keller war meine einzige Rettung gewesen.“ Und gerade hier ereilt die Krankheit ihn, die sich zur Todeskrankheit auswächst. Jede Rettung bringt den Knaben nur in neue, umso größere Gefahr. Die Schwelle des Todes aber wird der Amboss, der sein Denken, seine Sprache, der den Dichter formt, der Österreich und die Welt erschüttern wird.