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Elfriede Jelinek

Das Licht im Kasten

(Strasse? Stadt? Nicht mit mir!)

Schauspiel 

Schauspiel
Österreichische Erstaufführung 20.01.2018
Spielstätte Kammerspiele
Dauer 02 Std. 15 min.

Termine 2017/2018

Samstag, 20. Jänner 2018
19:30 - 21:45 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Unteren Vestibül
Dienstag, 23. Jänner 2018
19:30 - 21:45 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Unteren Vestibül
Donnerstag, 25. Jänner 2018
19:30 - 21:45 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Unteren Vestibül
Freitag, 02. Februar 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Samstag, 17. Februar 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Freitag, 02. März 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Samstag, 24. März 2018
17:00 - 19:15 Uhr
Mittwoch, 11. April 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Mittwoch, 18. April 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Donnerstag, 26. April 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Samstag, 26. Mai 2018
17:00 - 19:15 Uhr

Stückinfo

Von Armsein bis Armani, von Vanitas bis Vogue, von Platons Höhlengleichnis bis Gisele Bündchens H&M-Bikini: In ihrem jüngsten, so umwerfend komischen wie todtraurigen Text beschäftigt sich Elfriede Jelinek mit dem Phänomen Mode. Dabei verwandelt sie die stumme Schrift der Kleidung in einen furiosen Rausch des Sprechens, der nahtlos von teurer Haute Couture zu billiger Massenware wechselt, für die Arbeiter in Sweatshops einen grauenhaften Preis bezahlen. Sie kombiniert Orgien mit Opfern, Outlet-Stores mit Online-Shopping, Entwürfe von Weiblichkeit mit Männerfantasien, verknüpft antike Mythen, Kants Kritik der reinen Vernunft und Heideggers Begriff von Sein und Zeit mit modernem Körperkult, Selfie-Manie und der Sehnsucht nach dem perfekten Leben. Ewig kehrt das Gleiche wieder, nur seine Form verändert sich, und im scheinbar Trivialen stellt Das Licht im Kasten die grundlegende Frage nach dem Wesen unserer nackten Existenz.

Elfriede Jelinek (*1946) zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Gegenwartsdramatikern. Neben Theaterstücken, Essays, Übersetzungen, Drehbüchern und Libretti umfasst ihr Werk auch mehrere Romane. Ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Österreichischen Staatsstipendium für Literatur (1973), dem Georg-Büchner-Preis (1998) und dem Nobelpreis für Literatur (2004).