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Max Frisch

Andorra

Stück in zwölf Bildern 

Schauspiel
Premiere 13.01.2018
Spielstätte Schauspielhaus
Dauer 02 Std. 15 min.

Termine 2017/2018

Samstag, 13. Jänner 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Mittwoch, 17. Jänner 2018
19:30 - 21:45 Uhr

Studay
19:00 Uhr Einführung im Schauspielhaus Foyer 2. Rang
Anschließend Nachgespräch im Schaupspielhaus Foyer 2. Rang
Donnerstag, 18. Jänner 2018
Info an der Ticketkassa
11:00 - 13:15 Uhr

Klassiker um elf
10:30 Einführung im Zuschauerraum Parterre
Freitag, 19. Jänner 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Mittwoch, 24. Jänner 2018
19:30 - 21:45 Uhr

Studay
19:00 Uhr Einführung im Schauspielhaus Foyer 2. Rang
Freitag, 26. Jänner 2018
19:30 - 21:45 Uhr

Linzer Aktivpass-Ermäßigung
Samstag, 03. Februar 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Sonntag, 04. Februar 2018
17:00 - 19:15 Uhr
Montag, 05. Februar 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Donnerstag, 08. Februar 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Mittwoch, 14. Februar 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Donnerstag, 15. Februar 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Donnerstag, 22. Februar 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Mittwoch, 28. Februar 2018
19:30 - 21:45 Uhr
Dienstag, 13. März 2018
19:30 - 21:45 Uhr

Stückinfo

Andorra spielt in einer nicht näher bestimmten Zeit in einem fiktiven Land, das an einen judenfeindlichen Staat grenzt. Ins Zentrum rückt Max Frisch den jungen Mann Andri. Dieser ist das uneheliche Kind des andorranischen Lehrers Can und der „Señora“ aus dem Nachbarland – dem Land der „Schwarzen“, von dem sich die Andorraner bedroht fühlen. Seine wahre Herkunft ist aber weder Andri noch den anderen bekannt. Sein Vater gab ihn als jüdisches Kind aus, das er aus dem Land der „Schwarzen“ vor dem sicheren Tod gerettet habe. Die Andorraner sehen deshalb in Andri den Juden, von dessen Art und Verhalten sie feste Vorstellungen haben, die sie nicht verändern wollen.

Die Macht der Vorurteile zwingt Andri, die „jüdischen Verhaltensweisen“ anzunehmen. Sein angebliches Judesein sieht er bestätigt, als ihm die Heirat mit Barblin verwehrt wird. So nimmt er seine neue Identität an und rückt von ihr auch nicht ab, als er von seiner Mutter, der Señora, die Wahrheit erfährt. Als sie getötet wird und deshalb die „Schwarzen“ einrücken, geben die Andorraner Andri die Schuld an ihrem Tod. Er wird als Jude gebrandmarkt und geht in den Tod, sein Vater erhängt sich und Barblin wird wahnsinnig.

„Andorra ist der Name für ein Modell“, schreibt Frisch – ein Modell der tödlichen Bedrohung durch das Vorurteil.



Besetzung