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Brigitte Geller

  Brigitte Geller ©

Brigitte Geller ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Sie studierte ab 1985 Flöte und ab 1986 Gesang an der Musikhochschule Basel und am Opernstudio Zürich mit Abschluss des Flötenstudiums 1991 mit der Konzertreife und dem Orchesterdiplom (einschließlich des Lehrdiploms) und Abschluss des Gesangsstudiums 1992 mit dem Solistendiplom (einschließlich des Lehrdiploms).

Während des Studiums gewann sie u. a. den Miriam Helin Gesangswettbewerb und zweimal das Migros-Stipendium im Bereich Gesang.

Nach Abschluss des Studiums wurde sie Ensemble-Mitglied des Theaters der Stadt Heidelberg und sang in den folgenden Jahren u. a. Adele, Zerlina, Gretel, Susanna, Sophie, Zdenka, Musetta und Sophie Scholl.

Nach der Spielzeit 1997/1998 wechselte Brigitte Geller an die Komische Oper Berlin, der sie seitdem als Ensemble-Mitglied angehört. Sie sang in den folgenden Jahren u. a. Marzelline in der Inszenierung von Harry Kupfer (Dirigat: Jakov Kreizberg), Susanna in der Inszenierung von Barry Kosky (Dirigat: Kirill Petrenko), Sophie in der Inszenierung von Andreas Homoki (Dirigat: Kirill Petrenko), Asteria und Morgana in den Inszenierungen von David Alden (Dirigat: Michael Hofstetter beziehungsweise Paul Mc Creesh), Pamina in der Inszenierung von Harry Kupfer (Dirigat: Jakov Kreizberg) und in der folgenden Inszenierung von Hans Neuenfels unter der musikalischen Leitung von Markus Poschner, Mimi in der Inszenierung von Andreas Homoki unter der Leitung von Carl St. Clair und Violetta in der Inszenierung von Hans Neuenfels unter der Leitung von Maurizio Barbacini.

Außerdem sang sie die Marzelline in der Urfassung des Fidelio unter Bertram de Billy in Wien beim KlangBogen, die Frau in Schönbergs von heute auf morgen unter Eliahu Inbal in der Inszenierung von Andreas Homoki im Teatro La Fenice sowie die Konstanze unter der Leitung von Attilio Cremonesi in der Inszenierung von Christopher Alden in Basel und unter Philippe Jordan in der Inszenierung von Michael Thalheimer in der Staatsoper Unter den Linden.

Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin war Brigitte Geller seit Abschluss des Studiums als Konzertsängerin aktiv; u. v. a. seien erwähnt die c-moll Messe von Mozart und die Jahreszeiten von Haydn unter Howard Arman im Rahmen des MDR-Musiksommers, Kantaten von Bach im Rahmen der Bach Cantata Pilgrimage unter Sir John Elliot Gardiner (CD bei Soli Deo Gloria) im Buckingham Pallace, Arien von Händel mit dem Orchester Akademie für Alte Musik Berlin bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Mahlers 2. Sinfonie unter Helmuth Rilling und Beethovens Missa solemnis unter Frieder Bernius beim Rheingau Musikfestival, Salve Regina und Nelson Messe von Haydn unter Ton Koopman bei den Dresdner Musikfestspielen, h-moll Messe von Bach mit Concerto Köln im Rahmen einer Tournee auch in Bilbao, Brockes-Passion von Händel mit dem Collegium Vocale Gent unter Marcus Creed, Aci e Galatea von Naumann mit dem Barockorchester Stuttgart und dem Kammerchor Stuttgart (CD bei ORFEO), mit der Berliner Singakademie unter Achim Zimmermann und wiederkehrend im Konzerthaus Berlin und der Berliner Philharmonie Lieder von Schubert mit dem Pianisten Ulrich Eisenlohr (CD Schuberts Friends bei Naxos). Im Frühjahr 2017 wird eine CD mit einem Liedprogramm „Schweizer Komponisten - Schweizer Lieder“ herauskommen.

Seit Oktober 2014 ist sie Lehrbeauftragte an der UDK Berlin im Haupt- und Nebenfach Gesang. Im Zuge dessen hat sie kleinere Opernprojekte mit Studenten der UDK veranstaltet. Sie unterrichtet regelmäßig Studenten der Musikhochchule Hamburg und bereitet angehende Studenten auf Aufnahmeprüfungen vor.

Ab September 2017 singt Brigitte Geller die Kaiserin in Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss in Linz.

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