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KlangFoyer

Hören, schauen und genießen ...

Die Faszination des Theaters beginnt im Zuschauerraum. Das ist so und wird so bleiben. Seit Jahrzehnten aber wächst das Interesse an der Welt hinter den Kulissen. Das Landestheater – erweitert um die neue Spielstätte des Musiktheaters – empfängt Jahr für Jahr Tausende von Besuchern, die wissen wollen wie es in den Werk- und Probenstätten zugeht, was es mit den künstlerischen und technischen Vorbereitungen für jede neue Inszenierung auf sich hat.


Das KlangFoyer überrascht mit einer neuen Einladung zur Annäherung. Es öffnet spielerisch Einblicke in die Geschichte des Musiktheaters, es gibt anschauliche und „anhörliche“ Beispiele für die verschiedenen Elemente des Gesamtkunstwerks. Wer den Farben und Facetten der menschlichen Stimme nachlauschen will wird zum Beispiel an der HörBar fündig. Wer das Bruckner Orchester näher kennen lernen möchte wird in der CineBox eine Dokumentation entdecken. Wer seine eigenen Talente für Raumgestaltung oder Komposition testen will wird dazu in der MusiktheaterWerkstatt Gelegenheit finden ...


Ob Seniorenclub, Singverein oder Schulklasse, Reisegruppe, musikwissenschaftliches Seminar oder Spaziergänger – das Klangfoyer ist offen für alle. Und wer sich wiederholt hier aufhält wird feststellen, dass Wahrnehmung und Kunstverstand sich schärfen lassen – für noch schönere Erlebnisse im Zuschauerraum ...

Öffnungszeiten

Das KlangFoyer ist von Dienstag bis Samstag Nachmittag zwischen 15.00 und 18.30 Uhr für jeden frei zugänglich. (Bitte beachten Sie, dass das KlangFoyer im Falle von Veranstaltungen und Vorstellungen im Bereich des Foyers nicht oder nur eingeschränkt verfügbar ist.)

Hörbar

Die HörBar bietet sinnliche Erfahrungen: Während des Vorstellungsbetriebs eine Bar, wird sie im Tagesbetrieb zur vielseitigen Audiothek. Die Schubläden im Thekenrand lassen sich mit leichtem Händedruck öffnen – und schon startet das Programm Ihrer Wahl: Künstlerportraits, Interviews und Hörprogramme zum Thema Oper und Stimme finden sich in der HörBar: Hörplätze, an denen sie untertags einer großen Sammlung an Wissenswertem, Schönem, Herausragendem und Außergewöhnlichem lauschen können.


MusiktheaterFries

Was zu Vorstellungszeiten als dezenter Wandteppich beispielhafter Gestalten derMusiktheatergeschichte erscheint, zeigt sich von Dienstag bis Samstag zwischen 15.00 und 18.30Uhr als interaktive Medienwand, auf der diese Pioniere des Bühnengeschehens elektronischverlebendigt werden.14 unverkennbar aufleuchtende Persönlichkeiten oder Figuren aus derGeschichte des Musiktheaters, die ihrerseits wiederum für eine ganz bestimmte künstlerischeDisziplin, Gattung oder Thematik stehen: unter anderem präsentiert Orpheus den Mythos, dieKönigin der Nacht die OpernheldInnen, Max Reinhardt die Regie und Richard Wagner dasGesamtkunstwerk.

Der Wandteppich wurde vom Textilzentrum Haslach nach den Designvorgaben des Ars ElectronicaFuturelab hergestellt. Der MusiktheaterFries ist daher nicht nur eine medienkünstlerischeInstallation sondern ebenso ein Ausdruck höchster Handwerkskunst.


Spieltisch

Am SpielTisch können Sie sich jederzeit niederlassen und durch Auflegen von bereitgestellten Spielkarten Leben und Schaffen bedeutender Bühnenkünstler und Gestalten der Musiktheatergeschichte erkunden. Wer eine Karte auf dem entsprechend markierten Feld platziert, wird mit einer Vielfalt von Inszenierungs-Ausschnitten in Bild und Ton belohnt sowie mit Bildern und Zitaten, die diese bestimmte Person oder Figur lebendig werden lassen.

Raumbandoneon

Der Grazer Künstler Constantin Luser hat seiner Passion für das faszinierende Instrument des Bandoneons und dessen Klangzauber in seiner Installation, dem Raumbandoneon Tangosaurus, Ausdruck verliehen. Die Bandoneons in der Vitrine sind die ersten einer neuen Serie, die sich sowohl konventionell als auch mit elektronischem Datenspeicher spielen lassen - In beiden Fällen erklingt die gesamte Installation der Messingröhren über dem Treppenhaus.

MusiktheaterWerkstatt

Einmal selbst Regie führen! In der MusiktheaterWerkstatt steht das Selbermachen im Vordergrund. Ob selbstgeschriebene Geschichte oder großer Opernstoff, hier kann alles in einer eigenen Fassung für die Bühne adaptiert werden. Die Figuren werden durch Verkleidung, Haltung, Sprache und Musik von den Teilnehmern selbst zum Leben erweckt.

In der MusiktheaterWerkstatt dürfen sich Gruppen aller Altersstufen ausprobieren, in Vorbereitung auf den Vorstellungsbesuch oder zu selbst gewählten Themen. Für LehrerInnen stehen verschiedene Fortbildungen auf dem Programm.

Anmeldung über Anna-Lena Geerdts (geerdts@landestheater-linz.at).

Shopstationen und Jukebox

Im OpernShop bekommen Sie über die in den Sitzmöbeln eingelassenen iPods wesentliche Informationen über das Musiktheater Linz und können zudem Kostproben der im Shop erhältlichen CDs hören.

Im Café Volksgarten steht eine JukeBox, in der man aus einer Vielzahl von Hits aus Oper, Operette, Ballett und Musical seine Lieblingsmusik auswählen kann, um ihr bei einem Kaffee zu lauschen.

CineBox

Die CineBox zeigt von Dienstag bis Samstag zwischen 15.00 und 18.30 Uhr Dokumentationen und Features über das Musik- und Theatergeschehen in Linz sowie Living Portraits der hier engagierten Künstlerinnen und Künstler. Und sollten Sie einmal zu spät zu einer Vorstellung kommen, können Sie hier bis zum ersten Nacheinlass die Vorstellung verfolgen.

Vormittags lassen sich auch Sondervorführungen von Filmen und Aufzeichnungen aus dem Themenkreis Musik und Darstellende Kunst vereinbaren.

Schallmauer

Im holzvertäfelten Korridor des zweiten RangFoyers, befindet sich die SchallMauer: Die individuellen Tafeln dieser Wand bilden die Elemente eines kompositorischen Musikinstruments, das ein akustisches Fenster zur Resonanz der Stadt öffnen soll. Durch körperliche Berührung werden verborgene Klanglandschaften enthüllt, die nur durch direkten Kontakt mit dem festen Medium erlebt werden können.

Bilder


Videos


Klangfoyer - Broschüre


Was das KlangFoyer im Musiktheater am Volksgarten zu bieten hat, können Sie in der KlangFoyer-Broschüre nachlesen.

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