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Woody Allen

Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie

Verwirrspiel
Für die Bühne bearbeitet und übersetzt von Jürgen Fischer

Schauspiel
Premiere 04.12.2010
Spielstätte

Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan

Stückinfo

Ein Wochenende im Sommer. Drei Paare mit teils verheimlichter gemeinsamer Vergangenheit treffen sich auf dem Lande. Danach soll eine Hochzeit stattfinden. Doch in der Hitze sternenfunkelnder Sommernächte werden abgekühlte Liebschaften erneut entzündet, entfacht sich in kühlen Seelen das Feuer der Leidenschaft und den einen oder anderen dürstet es schon mal nach der Triebhaftigkeit eines prähistorischen Neandertalers. Wer liebt wen? Oder vielmehr: Wer begehrt wen? Lassen sich verpasste Gelegenheiten irgendwann nachholen? Es beginnt ein Verwirrspiel der Liebe mit ungewissem Ausgang.

Andrew, der Gastgeber, ist mit Adrian verheiratet, liebte aber einst Ariel. Adrian liebt Andrew, hat ihn aber (in einer früheren Mittsommernacht) mit Maxwell betrogen. Maxwell kommt mit seiner aktuellen Eroberung Dulcy und verliebt sich aber auf der Stelle in Ariel. Leopold wird Ariel heiraten, sieht aber Dulcy. Ariel hat Andrew (in einer noch anderen Mittsommernacht) geliebt und könnte ihn erneut lieben.
Wie in Shakespeares Mittsommernachtstraum treffen sich die Liebes-Verwirrten nächtens im Wald. Nachdem Andrew Maxwell losgeworden ist, nutzen Ariel und Andrew ihre Chance. Der wütende Leopold, bewaffnet mit Pfeil und Bogen, stöbert die beiden auf. Im Lauf einer wilden Verfolgungsjagd jagt er versehentlich Maxwell einen Pfeil in den Leib. In dem Glauben, gleich sterben zu müssen, beichtet Maxwell Andrew den Seitensprung mit Adrian. Die Folgen dieser Mittsommernacht sind für alle sechs Liebeshungrigen weitreichend und unvorhersehbar.

Woody Allen, einer der größten lebenden Filmemacher, schreibt seit fast fünfzig Jahren Drehbücher, in denen er sich als exzellenten Beobachter von bürgerlichen Sehnsüchten und Begierden ausweist.
Sein 1982 entstandener Film A Midsummer Night’s Sex Comedy bildet die Grundlage für die Bühnenfassung, die in ihren Anspielungen an Shakespeare, ihrem Witz und ihrer Verzweiflung ein herrliches Bild des bürgerlichen (Liebes-)Lebens abgibt.


Besetzung