fakeimg
led_ring.jpg
Holger Schober

Küssen verboten!

Stückentwicklung

u\hof: Theater für junges Publikum
Premiere 07.04.2010
Spielstätte

Weitere Termine werden in Kürze bekannt gegeben

Stückinfo

Eine Spielclubproduktion mit Jugendlichen aus Linz und Umgebung

Jetzt reicht es aber: Spielen verboten! Laut sein verboten! Singen verboten! Vom Beckenrand springen verboten! Auf dem Rasen Ball spielen verboten! Eigene Meinung haben verboten! Selbständig denken verboten! Küssen verboten! Ja darf man denn als Jugendlicher überhaupt nichts mehr? Jetzt ist Schluss mit unlustig, wir schlagen zurück und dabei ist jedes theatrale Mittel erlaubt. „We don’t need no education, we don’t need no thought control“ sangen schon Pink Floyd vor vielen Jahren, und das gilt heute mehr denn je. Denn man will doch erwachsen und selbstbestimmt sein, und auf gar keinen Fall will man gesagt bekommen, was man zu tun und zu lassen hat. Ab sofort wird das Verbieten verboten. Erlaubt ist, was Spaß macht, nicht was gefällt.
Ausgehend von dem realen Fall eines Kussverbotes
an einer Linzer Hauptschule macht der neue Leiter des u\hof: Holger Schober den Protest gegen eine Welt voller Verbote zur Chefsache. Aber da er nicht alleine gegen Windmühlen kämpfen kann, braucht er EURE/IHRE Hilfe. Denn er möchte mit sogenannten Experten des Alltags eine eigene u\hof:-Produktion zum Thema „Verbote“ erarbeiten. Denn die, die von Verboten betroffen sind, wissen doch selbst am besten Bescheid darüber, was sie nervt, was sie ärgert und wogegen sie vorgehen wollen.
SchülerInnen, die mit Verboten zu kämpfen haben, sind ebenso willkommen, wie solche Menschen, die Verbote aussprechen müssen/dürfen/wollen. Vom Schuldirektor bis zum Parkwächter. Denn wenn man über Dinge diskutiert, muss man immer auch die andere Seite kennenlernen. Herauskommen soll eine Theaterproduktion, die im ganz normalen u\hof:-Spielplan verankert sein wird, aber alles andere als normal sein soll. Durch den Einsatz von Personen, die ihre eigenen Geschichten auf die Bühne bringen, wird ein Höchstmaß an Authentizität erreicht, die die Grenzen des Theaters sprengt. Theater, das etwas zu sagen hat. Wir lassen uns den Mund nicht verbieten!