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Frei nach Aischylos von Henry Mason

Orestie: Die Brut

Schauspiel

u\hof: Theater für junges Publikum
Premiere 24.01.2009
Spielstätte

Weitere Termine werden in Kürze bekannt gegeben

Stückinfo

Das System einer Familie ist stark. So stark, dass man sich als einzelnes Mitglied oft nicht daraus befreien kann, dass das eigene Tun und Denken durch das der Vorfahren − egal ob tot oder lebendig − bestimmt ist.
Diese Erfahrung muss auch Orest machen, der nach Jahren der Abwesenheit wieder nach Hause zurückkehrt. Er hat erfahren, dass seine Mutter und ihr Liebhaber seinen Vater ermordet haben; seine Schwester Elektra drängt ihn, diese Tat zu rächen. Die Familie des Orest steht schon seit Generationen unter dem Fluch, sich selbst auszulöschen. Und nun kommt auch Orest, der jüngste Sohn dieser Familie, in Konflikt mit den Toten, die erneut kompromisslos Blut fordern. Kann der Rache-Mord an seiner eigenen Mutter die Familienschuld decken? Kann der blutige Zyklus durchbrochen werden?

Henry Masons Version von Aischylos Orestie holt den Stoff aus der Antike ins Heute und beleuchtet Abgründe der menschlichen Psyche.


Schlagend widerlegt Henry Mason in seiner beklemmend-eindringlichen Inszenierung, dass uns antike Dramen nichts mehr zu sagen hätten.
Neues Volksblatt

Henry Mason hat frei nach Aischylos das Stück Orestie: Die Brut geschrieben: in kraftvoll, drastischer Sprache an das Heute angepasst, aber nie anbiedernd und nie die Vorlage aus den Augen verlierend … in kurzen eineinhalb Stunden spannend wie ein Krimi umgesetzt.
OÖNachrichten


Besetzung

Atreus
Thomas Kasten
Agamemnon
Joachim Rathke
Klytemnestra
Julia Ribbeck
Orest
Tobias Graupner
Elektra
Christiane Schulz
Aegist
Matthias Hacker
Kassandra
Franziska Cramer
Psychiaterin (Athena)
Eva-Maria Aichner
Psychiater (Apollon)
Manuel Klein