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Ferdinand Schmalz

jedermann (stirbt)

Spiel vom Sterben jedes reichen Mannes


Einführung zu ausgewählten Terminen

Schauspiel
Premiere 20.09.2019
Spielstätte Kammerspiele
Dauer 02 Std. 30 min.

Termine 2019/2020

Freitag, 20. September 2019
19:30 - 22:00 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Unteren Vestibül
Donnerstag, 26. September 2019
19:30 - 22:00 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Unteren Vestibül
Samstag, 28. September 2019
17:00 - 19:30 Uhr

16:30 Uhr Einführung im Unteren Vestibül
Donnerstag, 03. Oktober 2019
19:30 - 22:00 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Unteren Vestibül
Samstag, 05. Oktober 2019
17:00 - 19:30 Uhr
Donnerstag, 10. Oktober 2019
19:30 - 22:00 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Unteren Vestibül
Dienstag, 15. Oktober 2019
19:30 - 22:00 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Unteren Vestibül
Mittwoch, 06. November 2019
19:30 - 22:00 Uhr
Freitag, 08. November 2019
19:30 - 22:00 Uhr
Freitag, 24. Jänner 2020
19:30 - 22:00 Uhr
Freitag, 14. Februar 2020
19:30 - 22:00 Uhr

Stückinfo

Der arme Nachbar Gott versteht die Welt nicht mehr. Nur mehr um Rechnung und Berechnung kreist der Mensch. Dem Jedermann scheint es an nichts zu mangeln – außer vielleicht an der gebotenen Ehrfurcht vor der eigenen Vergänglichkeit. Von Wert ist für ihn nur, was sich in Kapital verwandeln lässt. Der einzige, der noch an etwas glaubt, das ist er selbst, der arme Nachbar Gott: „im angesicht des todes beginnt ein umdenken im menschen drin.“ Daran glaubt die (teuflisch) gute Gesellschaft selbstverständlich nicht. Erst recht nicht an die Möglichkeit zum Guten. Also noch einmal: Top, die Wette gilt. Bessert sich der „sündverfallne“ Jedermann im Angesicht des Todes, besteht vielleicht noch Hoffnung. Nicht nur für den armen Nachbarn Gott.

Im Auftrag des Burgtheaters hat der vielfach preisgekrönte österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz Hugo von Hofmannsthals naiv-frommes Spiel vom Sterben des reichen Mannes für das 21. Jahrhundert über-, fort-, und neugeschrieben. Er nimmt dem Text seinen fast schon liturgischen Charakter, spitzt die Dramaturgie des Originals zu, schärft die Konflikte, schraubt lustvoll an Sprache und Versmaß, bricht altertümelnde Klischees auf und erneuert die Ikonografie. Dafür erhielt Schmalz 2018 den NESTROY-Theaterpreis für das beste Stück.


Besetzung

Jedermann
Alexander Hetterle
Jedermanns Frau
Inga Wolff
Buhlschaft Tod
Angela Waidmann
Jedermanns Mutter
Katharina Hofmann
Dicker Vetter
Florian Granzner
Dünner Vetter
Michaela Lenhart
Armer Nachbar Gott
Sebastian Hufschmidt
Mammon
Alexander Hetterle
Gute Werke
N. N.
Die (teuflisch) gute Gesellschaft
Katharina Hofmann
Angela Waidmann
Inga Wolff