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Johann Nepomuk Nestroy

Der Zerrissene

Posse mit Gesang 

Schauspiel
Premiere 03.03.2018
Spielstätte Schauspielhaus

Termine 2017/2018

Dienstag, 27. Februar 2018
19:00 Uhr

öffentliche Hauptprobe
Samstag, 03. März 2018
19:30 Uhr
Dienstag, 06. März 2018
19:30 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Foyer
Donnerstag, 08. März 2018
Info an der Ticketkassa
11:00 Uhr

Klassiker um elf
Restkarten ab vier Wochen vor der Vorstellung erhältlich
Freitag, 09. März 2018
19:30 Uhr

19:00 Uhr Einführung im Foyer
Samstag, 10. März 2018
19:30 Uhr
Samstag, 17. März 2018
17:00 Uhr
Montag, 02. April 2018
15:00 Uhr
Sonntag, 08. April 2018
19:30 Uhr
Freitag, 20. April 2018
19:30 Uhr
Mittwoch, 25. April 2018
19:30 Uhr
Freitag, 27. April 2018
19:30 Uhr
Freitag, 04. Mai 2018
Geschlossene Vorstellung
17:00 Uhr
Montag, 07. Mai 2018
19:30 Uhr
Samstag, 12. Mai 2018
19:30 Uhr
Donnerstag, 17. Mai 2018
19:30 Uhr
Samstag, 02. Juni 2018
17:00 Uhr
Dienstag, 05. Juni 2018
19:30 Uhr
Dienstag, 19. Juni 2018
Geschlossene Vorstellung
17:00 Uhr

Stückinfo

Der reiche Herr von Lips hat „ein zerrissenes Gemüt“, ihm ist langweilig und er weiß nicht, was er will. Auf Zuraten seiner Freunde schwört er, das erste weibliche Wesen zu heiraten, das ihm über den Weg läuft. Es ist Madame Schleyer, die geflohene Braut des Schlossers Gluthammer, die das Heiratsangebot annimmt und dadurch den Streit des Herrn von Lips mit dem Schlosser Gluthammer heraufbeschwört. Es kommt zur tätlichen Auseinandersetzung, zum Sturz über den Balkon in den reißenden Fluss. Beide können sich retten, beide aber glauben, den anderen umgebracht zu haben, und so suchen sie Unterschlupf beim Pachtbauern Krautkopf. Da erscheinen Lips’ Freunde, die er als Erben eingesetzt hat, um den Pachthof zu übernehmen. Noch verkleidet erkennt er ihren wahren Charakter und ändert stillschweigend das Testament zugunsten seines Patenkindes Kathi. Gluthammer und Herr von Lips stehen sich gegenüber, versöhnen sich und verzichten auf Madame Schleyer. Der reiche Herr von Lips erkennt, dass er „ein Zerrissener“ war, weil ihm „die ganze eh’liche Hälfte g’fehlt“ hat, und nimmt Kathi zur Frau.

Wie fast immer geht es um zwei zentrale Dinge: um Geld und um Liebe, und was so leichtfüßig daherkommt, erweist sich als Shakespear’sches Pandämonium der Begierden und Ich-Verluste. Man stürzt von einer Welt in die andere, Wunsch- und Albträume gehen ineinander über und Nestroy verspottet den Bürger, der den Boden unter den Füßen zu verlieren droht.