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David Pountney

 David Pountney © Dietmar Mathis
© Dietmar Mathis
David Pountney studierte in seiner Heimatstadt Oxford und an der Universität Cambridge.
Er war Szenischer Leiter der English National Opera und inszenierte für das Ensemble von 1982 bis 1992 mehr als 20 Opern, darunter Rusalka, Osud, Mittsommer Hochzeit, Doktor Faustus, Lady Macbeth von Mzensk, Hänsel und Gretel, Die Abenteuer des Herrn Brouček und The Fairy Queen. Als freischaffender Regisseur arbeitete er ab 1992 regelmäßig in Zürich, an der Wiener Staatsoper und der Bayerischen Staatsoper, weiters in Amerika und Japan. In Großbritannien verbindet ihn eine anhaltende Zusammenarbeit mit der Opera North.
Er ist Intendant der Bregenzer Festspiele und Künstlerischer und Kaufmännischer Direktor der Welsh National Opera.
David Pountney inszenierte mehr als zehn Uraufführungen, darunter drei Werke von Sir Peter Maxwell Davies, für die er auch das Libretto verfasste.
Zur Eröffnung des neuen Musiktheaters am Volkgarten in Linz inszeniert er bereits seine dritte Uraufführung einer Philip Glass-Oper - nach Satyagraha in Rotterdam und The Voyage an der New Yorker Metropolitan Opera.
Er übersetzte viele Opern vom Russischen, Tschechischen, Deutschen und Italienischen ins Englische. Seine Produktionen gewannen zweimal den Olivier Award. Für seine Tätigkeit wurden David Pountney die Titel „Commander of the British Empire“ und „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen und er erhielt das „Cavalier's Cross of the Order of Merit der Republik Polen". Jüngste Produktionen waren Prinz Igor (Zürich und Hamburg), Kommilitonen, seine dritte Oper, die in Zusammenarbeit mit Sir Peter Maxwell Davies entstand (Juilliard School New York) und Lulu (Welsh National Opera). In nächster Zeit folgen Die Zauberflöte (Seebühne Bregenz) und Simone Boccanegra (Prag).