Die Kunst des Fallens
SchauspielSchauspiel
Österreichische Erstaufführung am 28.04.2012
Spielstätte Kammerspiele
Dauer 2 Std. 00 min.
Diese Produktion steht leider nicht mehr auf dem Spielplan.
Stückinfo
Die alleinstehende Wirtin Monika ist Inhaberin des Gastgartens „Felsenschenke“, der auf einer Donauhalbinsel am Fuße eines mächtigen Felsens liegt. Es ist Frühjahr und der Gastgarten ist wieder geöffnet. Wirtin Monika sowie ihre Töchter Sigrid und Seffi erwarten die Gäste, gute Freunde, alte Bekannte, aber auch Gestrandete.Die beiden Töchter helfen mit in der Gartensaison: Seffi, Studentin der Sonderpädagogik, ist die Solide, die Zupackende; die andere, Sigrid, eine gelernte Schneiderin, ist die Undurchschaubare, von der sich alle Männer auf unterschiedlichste Weise angezogen fühlen. Irgendwann, als alle sie bedrängen, versagen ihr die Kräfte und sie bricht zusammen.
Wochen später, in der Nacht zur Sonnwendfeier, stürzt ein Mann vom Felsen zu Tode. Niemand weiß um den genauen Hergang: War es ein Selbstmord, der Übermut eines Betrunkenen oder hat sein Verlangen nach Sigrid ihn das Leben gekostet? Es wird heftig spekuliert, doch nur zwei kennen den tatsächlichen Hergang …
Mit seinem neuesten Stück Die Kunst des Fallens gelingt Christoph Nußbaumeder in der Tradition von Ödön von Horváth ein differenziertes Porträt der sogenannten kleinen Leute. Das Theaterstück ist aber auch die Beschreibung einer engen Welt, einer Welt, die einem die Luft nimmt zum Atmen.
Christoph Nußbaumeder, der erste Thomas-Bernhard-Stipendiat des Landestheaters Linz (2005), zählt mittlerweile zu den namhaften
deutschen Jungautoren. Seine Stücke werden an den Theatern in Mannheim, Köln und Berlin gespielt. Am Landestheater Linz wurden seine ersten Theaterstücke Mit dem Gurkenflieger in die Südsee (2005) und Mindlfinger Goldquell (2006) uraufgeführt.



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