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Oper Libretto von Elisabeth Vera Rathenböck
Die Mitglieder einer Straßengang finden im Keller eines alten Hauses einen jungen Mann und nehmen ihn mit sich. Jemand drückt dem Mann eine Pistole in die Hand, und es geschieht ein Unglück. Auf der Wache steht die Kommissarin vor einem Rätsel: Der Verhaftete hat keinen Ausweis, keinen Namen, keine Sprache. Sie versucht, den jungen Mann durch ein Experiment dazu zu bringen, sich zu erklären. Doch selbst die Befragung durch einen Psychologen führt zu nichts. Da mischt sich dessen Tochter ein. Sie gewinnt das Vertrauen von „Kaspar“ und lehrt ihn Sprechen. Durch die Tochter des Psychologen lernt er auch, was Liebe und Gewalt bedeuten. Ein Industrieller sucht nach einem „Sohn“, den er formen kann. Kaspar erscheint ihm ideal, und er will ihn adoptieren. Doch die Gang will Kaspar zurückhaben. Mitten in diesem Konflikt um Kaspar drückt ihm erneut jemand eine Pistole in die Hand …
Der renommierte oberösterreichische Komponist Balduin Sulzer schreibt für das Landestheater Linz eine neue Oper. Im Zentrum von Kaspar H. steht ein Mensch, der selbst über sich nichts preis gibt. Was wir über ihn erfahren, erleben wir durch die Augen der Menschen, die ihm begegnen. Das Libretto hat die Linzer Autorin Elisabeth Vera Rathenböck geschrieben, die mit Sulzer schon bei dem Kindermusical Das Geheimnis der Geige zusammengearbeitet hat.
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Vorstellungstermine
Uraufführung: 29.01.2011 Spielstätte: Kammerspiele
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