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Dramma lirico in vier Teilen Libretto von Salvatore Cammarano nach El trovador von Antonio García Gutiérrez
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Einst wurde einer der Söhne des alten Grafen Luna von der Tochter einer am Scheiterhaufen verbrannten Zigeunerin entführt und aus Rache ebenfalls im Feuer getötet. Viele Jahre später, im Spanischen Bürgerkrieg, sind der junge Graf Luna und der Troubadour Manrico Rivalen um die Liebe Leonoras. Manricos Mutter Azucena wird auf dem Schlachtfeld festgenommen. Als Luna in ihr die Mörderin seines Bruders erkennt, lässt er sie zum Tod verurteilen. Ein Befreiungsversuch misslingt, auch Manrico gerät in Gefangenschaft und soll dasselbe Schicksal erleiden wie seine Mutter. Um den Geliebten zu retten, verspricht sich Leonora dem Grafen, vergiftet sich daraufhin jedoch. Luna sieht sich betrogen und lässt Manrico auf den Scheiterhaufen werfen. Da schreit ihm Azucena ein grausames Geheimnis entgegen … Oft wegen seiner bizarren und komplizierten Handlung kritisiert, interessierten Giuseppe Verdi (1813-1901) besonders die „theatralischen Effekte“, die „Originalität“ und das „Außergewöhnliche“ der Figuren und Schauplätze an García Gutiérrez’ El trovador. Dies bot dem Komponisten die Möglichkeit, mit dem 1853 uraufgeführten Il trovatore eine Oper von unvergleichlicher Fülle an weltberühmten Melodien zu schaffen, die zu seinen beliebtesten Werken zählt.
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Vorstellungstermine
Premiere: 14.05.2011 Spielstätte: Großes Haus
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