Suchen:


Albert Pesendorfer
In Oberösterreich geboren studierte Albert Pesendorfer zunächst Querflöte an der Bruckner-Universität Linz und der Musikuniversität Wien; anschließend absolvierte er hier auch sein Gesangsstudium. Meisterkurse belegte er u. a. bei Brigitte Fassbaender, Gundula Janowitz, Walter Berry und Kurt Widmer. 1997-1999 war er im Wiener Staatsopernchor engagiert. Festengagements als Solist führten ihn 2002-2005 an das Theater Erfurt, 2005-06 an das Tiroler Landestheater Innsbruck und seit 2006 an die Staatsoper Hannover. Daneben gastierte er u. a. an der Wiener Volksoper, der Grazer Oper, der Oper Leipzig, der Staatsoper Stuttgart sowie diversen anderen Opernhäusern in Deutschland, weiterhin bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und den Opernfestspielen St. Margarethen.
Ein umfangreiches Lied- und Konzertrepertoire führten ihn bereits in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie, das Brucknerhaus Linz, sowie nach Japan und in die USA.
Das Opernrepertoire Albert Pesendorfers umfasst derzeit mehr als 60 Partien, darunter Rollen wie "Hans Sachs", "Gurnemanz", "Landgraf Hermann", "Daland", "Baron Ochs", "Holsteiner", "Rocco", "Osmin", "Leporello", "Sarastro", "Komtur", "Bartolo" oder Partien des Italienischen Fachs "Filippo II", "Zaccaria", "Großinquisitor", "Sparafucile", "Oroveso" und "Timur".
In den Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 ist Albert Pesendorfer an der Staatsoper Hannover in der Neuproduktion Der Ring des Nibelungen mit den
Partien "Fasolt", "Hunding", "Fafner" und "Hagen", sowie in den Produktionen Der Rosenkavalier ("Ochs") und Fidelio ("Rocco") zu erleben. Gastspiele führen ihn mit der Partie des "Ochs" in einer Neuproduktion an das Staatstheater Darmstadt, als "Hans
Sachs" in Die Meistersinger von Nürnberg an das Theater Kiel und nun an das Landestheaters Linz, sowie als "Daland" in Der fliegende Holländer an die Staatsoper Stuttgart. Bei den Opernfestspielen 2010 in St. Margarethen war er als "Sarastro" in Die Zauberflöte zu hören.

Stücke und Rollen
© Stephan von der Deken